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Realschüler drücken die Werkbank 10.03.2010



Henrike macht ihr Berufspraktikum in einem Grevener Kindergarten

Das zweite Schulhalbjahr hat für die mehr als 120 Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen der JKR mit neuen und zunächst ungewohnten Aufgaben begonnen: Kein "Schulbank­drücken", sondern die Arbeit in einem Betrieb oder einer Firma, im Kindergarten, einer Werkstatt, Arztpraxis oder auf einer Baustelle. Drei Wochen lang konnten auf diese Weise die Schülerinnen und Schüler die Arbeitswelt erkunden und erste Einblicke in das Berufsleben erhalten.

Organisatorisch und inhaltlich gut vorbereitet durch die beiden Berufswahl-Koordinatoren der Schule, Martina Leduc und Matthias Linemann, lernten die Schüler im Praktikum den Arbeitsalltag in den unterschiedlichsten Bereichen kennen, manch einer vorab mit durchaus gemischten Gefühlen.

Doch diese Bedenken wurden schnell zerstreut. "Mir gefällt es hier sehr gut. Alle sind freundlich und beantworten geduldig meine Fragen", das hörten die betreuenden Lehrerinnen und Lehrer bei ihren Besuchen sehr häufig.

Ob dieses Praktikum ein Baustein auf dem Weg zum richtigen Beruf war, wird die Zukunft zeigen. In jedem Fall konnten die Schülerinnen und Schüler wichtige Erfahrungen sammeln. Teamarbeit, Kommunikationsfähigkeit, ein freundliches Auftreten, sorgfältiges und überlegtes Arbeiten - dass es auf diese wichtigen Verhaltensweisen im Berufsleben ankommt, haben sie mit auf den Weg genommen.

Für einige Schülerinnen und Schüler gestaltete sich das Betriebspraktikum besonders erfolgreich: Sie können sich direkt im Sommer bei ihrer Praktikumsfirma als Auszubildende bewerben.





Erfolgreicher Hörtest an der JKR

08.03.2010
Am Montag, 08.03.2010, führte die Firma "Lindenbaum Hörakustik" an unserer Schule für Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 9 und 10 einen Hörtest durch. In Zusammenarbeit Frau Melanie Hessling von der KKH - Allianz wurden 45 Schülerinnen und Schüler getestet. Frau Lindenbaum führte diesen Test mit viel Freude und Engagement durch. Sie wies die Schülerinnen und Schüler auch auf mögliche Schädigungen des Gehörs durch Hören mit Kopfhörern bzw. zu lauter Musik in Discos hin. Insgesamt konnte sie aber fast allen teilehmenden Schülerinnen und Schülern ein "unauffälliges" Hörvermögen attestieren.

Förderkreis unterstützt ÄGGF

11.02.2010
Frau Ute Bahn vom Förderkreis der Justin-Kleinwächter-Realschule überreichte am 11.02.2010, in Gegenwart des komm. Schulleiters Herrn Ingo Krimphoff und des Koordinators Herrn Clemens Krause (2. RKR) einen Spendenscheck in Höhe von 250,- € an Frau Dr. Melanie Scherer von der "Ärztlichen Gesellschaft zur Gesundheitsförderung der Frau".


Auf diese Weise wird die Arbeit der ÄGGF im Bereich der aufsuchenden Prävention an Schulen unterstützt.
Frau Dr. Scherer hatte im ersten Halbjahr des laufenden Schuljahres mit allen Mädchen der Jahrgangsstufen 5, 7 und 9 im Rahmen einer Mädchensprechstunde eine Doppelstunde zu den Themen "Körperliche und seelische Entwicklung in der Pubertät" und der "Weibliche Zyklus und Menstruation" gestaltet. Auch Themen wie Hygiene/Menstruationshygiene, Schwangerschaft, Geburt, Jugendliche Sexualität, Empfängnisverhütung und der erste Besuch beim Frauenarzt sowie Impfungen (z.B. Röteln, Hepatitis B, HPV) und sexuell übertragbare Krankheiten wurden von Frau Dr. Scherer altersangemessen und mit sehr viel Feingefühl sowie mit hoher ärztlicher Kompetenz aufgegriffen.
Darüber hinaus stand sie in den Pausen den Mädchen für Einzelgespräche zu Verfügung. Die Mädchen nutzten die Gespräche im Kreise der Mitschülerinnen zur Beantwortung ihrer Fragen rund um das Thema Körper und Sexualität und waren von der Offenheit und Natürlichkeit von Frau Dr. Scherer begeistert.
Auch Frau Dr. Scherer freute sich über die gelungene Arbeit an der JKR, in der sie den Schülerinnen für ihre vielen Fragen Informationen geben konnte, die alle Veränderungen für die Mädchen strukturiert, erklärbar und vorhersehbar
werden lassen.
Darüber hinaus freute sie sich sehr über die Anerkennung ihrer Arbeit und ihrer Gesellschaft durch die Spende des Förderkreises der JKR.

Winterlager 2010 - Klasse 6c im Schnee

29.01.2010
Am vergangenen Freitag waren sie endlich wieder da. Von ihren Eltern sehnsüchtig erwartet stiegen 25 Schülerinnen und Schüler der Klasse 6c und 15 Jugendleiter der JKR müde und mit Koffern voller Erlebnisse aus dem Bus. Begleitet wurden sie von der Klassenlehrerin Frau Wittler und dem Organisator der Fahrt, Herrn Klose.
Sechs Tage lang hatten die Kinder in unterschiedlichen Gruppen mit Kopf, Herz und Hand gelernt. In Ländergruppen erarbeiteten sie landeskundliche Kenntnisse und Gebräuche in Namibia, Vietnam, Russland, Palästina, Israel und Indien. Hier lag der Schwerpunkt auf den Lebensbedingungen von Kindern in diesen Ländern.
In Expertengruppen arbeiteten die Schülerinnen und Schüler in den Bereichen Trommeln, Akrobatik, Jonglage, Balance und Fakir.
Jeden Tag stand auch eine Einheit Skilanglauf auf dem Stundenplan, in der die tief verschneiten Wälder des Sauerlandes erkundet wurden.



Das straffe Programm mit acht Unterrichtsstunden pro Tag absolvierten die Schüler mit Bravour, immer unterstützt von eifrigen Jugendleitern, die im Rahmen dieses Lagers ihre JULEICA (Jugendleiterqualifikation) erwerben konnten.
Das Winterlager ist ein gelungenes Beispiel für die integrative Arbeit der JKR: Zehn russische Studierende aus Perm unterstützten die Jugendleiter und boten Landeskunde aus erster Hand. Die 85-jährige Oma Jansen nähte unermüdlich Kostüme für die Ländergruppen. Auch Kinder aus einer heiltherapeutischen Einrichtung nahe Osnabrück nahmen am Programm teil.
Am letzten Abend zeigten die Schüler dann in teilweise atemberaubenden Shows, was sie die Woche über gelernt hatten.
Diese Klassenfahrt wird sicher allen lange in Erinnerung bleiben!

Fotostrecke

Theateraufführung "Die Geschichte von Lena"

27.01.2010
Am Mittwoch, 27.01.2010, waren die Städtischen Bühnen Münster mit ihrer mobilen Produktion "Die Geschichte von Lena" zu Gast in der JKR. Dieses Stück, in dem die beiden Hauptdarsteller in insgesamt acht unterschiedliche Rollen schlüpfen, handelt nicht von den großen, Aufsehen erregenden Anlässen, sondern von kleinen Unachtsamkeiten, fehlender Verständigung im Alltag, die für die Betroffenen eine große Wirkung haben können.
Nach den Sommerferien und dem großen Urlaub von Lena in Schweden, möchte Maria nicht mehr ihre beste Freundin sein, Lena wird zunehmend ausgrenzt, bis sie eines Morgens verschwindet.

Michael Ramløse und Kira Elhauge haben ein Stück über Ausgrenzung - Mobbing - in der Schule geschrieben, das sensibel den Blick auf den Umgang von Kindern untereinander, aber auch auf das Zusammenleben von Kindern und Erwachsenen richtet und auf eindringliche Weise dazu auffordert, auch kleinen Anlässen größere Aufmerksamkeit zu schenken.
Auch die Hilflosigkeit von Eltern und Lehrern angesichts der Probleme ihrer Kinder findet bei den Autoren Beachtung. Mit wenigen Sätzen zeigen sie, dass Erwachsene mit ihrer Weltsicht kindliche Probleme nicht lösen können.


Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5 und 6 verfolgten aufmerksam das Geschehen auf der Bühne und hatten im Anschluss Gelegenheit mit der Dramaturgin und den beiden Schauspielern ins Gespräch zu kommen.


Exkursion in die Nuklearmedizin

26.01.2010
Wie entstehen medizinische Bilder des Herzens?

JKR-Schüler blicken hinter die Kulissen der Nuklearmedizin



Am Dienstag, den 26.01.2010, besuchten der Natur- und der
Sozialwissenschaftskurs der Justin Kleinwächter-Realschule in Greven mit ihren Lehrerinnen, Frau Gülker und Frau Schewe, die Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin des Universitätsklinikums Münster und
erfuhren dort, wie medizinische Bilder entstehen und welche Rolle die Physik
dabei spielt. Denn beide Kurse hatten zu diesem Zeitpunkt das Thema
Atomphysik im Physikunterricht.



Möglich wurde der Besuch durch ein
Schülerprojekt des Sonderforschungsbereichs 656 (SFB 656 MoBil) der
Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU).



Hier finden Sie einen
  • Erfahrungsbericht
  • von Sarah Schäfer.

    Schule im Museum- 5b grüßt Max Ernst

    20.01.2010


    Die Klasse 5b erlebte einen aufregenden Tag in Münster: nach einem kurzen Spaziergang über den Münsteraner Wochenmarkt und einer Stippvisite im Dom besuchte die Klasse mit ihren Lehrerinnen Frau Georg und Frau Schönstädt die Max Ernst Ausstellung im Landesmuseum. Der Kunststudent André führte die Gruppe durch die Ausstellung und erzählte viel Interessantes über den Künstler Max Ernst und dessen Arbeitstechniken.



    Anschließend durften die Kinder eine von Ernsts künstlerischen Verfahren -
    die Décalcomanie (Abklatschverfahren/ siehe Bild oben) im museumseigenen Atelier selbst ausprobieren.
    Einige Ergebnisse hängen im Foyer der Schule.
    Nach einer Stunde Freizeit in der Innenstadt fuhren alle mit vielen neuen Eindrücken nach Greven zurück.


    "Sanis" nehmen Dienst auf

    23.12.2009


    Die Zusammenarbeit sieht den Einsatz von geschulten Schulsanitätern vor, die von den Maltesern auf ihre Aufgabe vorbereitet worden waren.

    In dieser Woche unterzeichneten Kathrin Schmöckel für den Malteser Hilfsdienst Greven und Ingo Krimphoff als kommissarischer Schulleiter der Justin-Kleinwächter-Realschule in Gegenwart des Personalleiters der Malteser, Michael Schmale, sowie des zweiten Konrektors, Clemens Krause, den Kooperations­vertrag zwischen beiden Einrichtungen. Dieser stellt die Zusammenarbeit im Bereich des Schulsanitätsdienstes auf ein solides Fundament. "Die Idee für einen Schulsanitätsdienst an der JKR gab es schon vor Jahren", wie Wolfgang Krüper, ehemaliger Kollege an der JKR und aktiver Malteser, weiß. Die abgeordnete Schulleiterin Elke Steimann hatte zu Beginn des aktuellen Schuljahres eine zügige Umsetzung forciert.

    Vorausgegangen ist in den vergangenen Monaten die Ausbildung von zwölf Schülerinnen und Schülern durch Fachkräfte des Malteser Hilfsdienstes zu Schul­sanitätern.

    Im Rahmen einer Feierstunde haben sie nun eine Urkunde erhalten. Nach den Weihnachtsferien können die "Sanis" ihren Dienst aufnehmen können: Dienstpläne sind geschrieben, Sicherheits­westen sowie Verbandsmaterial sind angeschafft und eine Krankenliege aufgestellt worden.

    Nach den Ferien werden sich die Schulsanitäter den Mitschülern vorstellen, damit sie ihre Mitschüler im Ernstfall auch als Ersthelfer erkennen.

    Rekord beim Sponsorenlauf

    23.12.2009

    Hanna Gottlob (7c) hatte beim Sponsorenlauf im Sommer mehr als 30 Sponsoren gewinnen können und wurde, unter Beisein von komm. Schulleiter Ingo Krimphoff und Klassenlehrerin Charlotte Hetzel, von Ute Bahn (Förderkreis) geehrt und erhielt einen Buchgutschein.

    Finanziell auf sicheren Füßen: Förderkreis der JKR

    08.12.2009

    Ute Bahn ist neue Vorsitzende, Bernhard Goldbeck nun Kassierer des JKR-Förderkreises.


    Der Förderkreis der Justin-Kleinwächter-Realschule traf unter Leitung des Vorsitzenden Josef Rahmann zur Jahreshauptversammlung zusammen. Bernhard Goldbeck berichtete von der seit Jahren etablierten Übermittagbetreuung "Offener Ganztag". Zurzeit nehmen knapp 60 Schüler des Jahrgangsstufen 5 bis 8 daran teil. Sie werden von pädagogischen Fachkräften, Studenten und speziell ausgebildeten Schülern der Klassen 10 betreut.

    Adelheid Micke informierte über das Laptop-Projekt. Es steht weiterhin finanziell auf sicheren Füßen. Kassiererin Ute Bahn erstattete Bericht über Einnahmen und Ausgaben sowie die zurückliegenden Aktivitäten und Anschaffungen, darunter die Teilnahme an der Lauf-Aktion "Grevens fitte Schulen".

    Für die Schülerfirma "JKR- school-industries" hat der Förderkreis eine Kühltheke finanziert. Im Kunstunterricht kann jetzt mit Aquarellfarben gearbeitet werden, die aus Förderkreis-Mitteln angeschafft wurden. Spiele und Spielgeräte für den Schulhofbereich wurden aufgestockt und eine neue Sitzecke auf dem Schulhof unter Einbeziehung der Wünsche der Oberstufe eingerichtet.

    Nach Entlastung des Vorstands standen Neuwahlen an. Ute Bahn löst den bisherigen Vorsitzenden Josef Rahmann ab. Das Amt des Kassierers übernimmt Bernhard Goldbeck, Schriftführer bleibt Barbara Casper. Ingo Krimphoff bedankte sich im Namen der Schulleitung für das große Engagement und Durchhaltevermögen bei allen Beteiligten und überreichte den scheidenden Vorstandsmitgliedern ein Präsent.





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