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Auf der Spur öffentlicher Kunst in Münster

03.06.2009

Huang Yong Ping 100 Arme der Guan-yin

Ist das eigentlich Kunst?
Warum ist das so teuer?
Kann ich das eigentlich auch?


Das und mehr wurde von den Schüler/innen des WP II Kunst-Kurses kontrovers diskutiert und zwar vor Ort: auf den Spuren der öffentlichen Skulpturen der letzten vier Skulpturen-Ausstellung des Landesmuseums Münster.
Fachkundig geführt von einer Kunstexpertin der "Stadt Lupe Münster e.V." Frau Oenning und den beiden Kunstlehrerinnen der JKR Frau Mierzowski und Frau Georg fuhr die Gruppe aus Greven per Fahrrad vom HBF einmal um den Aasee und zurück zum Ludgerikreisel. Viele Zwischenstopps wurden in, an, auf und zwischen den Kunstwerken genutzt, um oben genannte Fragen miteinander zu "beradschlagen"...die subjektive Meinung eines jeden Betrachters war im Gespräch wichtig!

Am Aasee vor dem Pier von Jorge Pardo

Ein Christustorso in der Lugerikirche, das den Künstler Huang Yong Ping 1997 inspirierte, den "Flaschenständer" zu schaffen, bildete den interessanten Abschluss der gemeinsamen Kunstreise, an die sich ein Stadtbummel anschloss, bevor alle wieder nach Greven zurückfuhren.


Auf den konzentrischen Kreisen von Donald Judd am Aasee

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Grillen der Schülerfirma "school industries"

29.04.2009
Großer Andrang beim ersten Grillen der Schülerfirma der JKR in diesem Jahr

In der großen Mittagspause grillten am Mittwoch, 29.04.2009, die Schülerinnen und Schüler der Schülerfirma "school industries" gemeinsam mit den Projektleitern, Herrn Klose und Herrn Kalthoff, auf dem Schulhof. Um die 200 Würstchen und Steaks wurden mit Tsatsiki und Krautsalat als Stärkung vor dem Nachmittagsunterricht verkauft. Es war ein voller Erfolg für die Schülerfirma und ein Spaß für die Schülerinnen und Schüler.



Laptop-Informationsabend für die 6. Klassen

29.04.2009
Am 29.04.2009 fand in der Justin-Kleinwächter-Realschule der jährliche Laptop-Informationsabend für interessierte Eltern und Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 6 statt.
Die JKR möchten den Kindern die Möglichkeit eröffnen, durch das Lernen mit persönlichen Laptops frühzeitig eine umfassende Medienkompetenz zu erwerben. Daher können sich die Schülerinnen und Schüler am Ende der 6. Klasse entscheiden, ob sie ab dem 7. Schuljahr in die Laptopklasse gehen möchten.



Für unsere Schülerinnen und Schüler soll der Umgang mit Neuen Medien mehr und mehr zur Alltagsroutine werden, als unumgängliche Voraussetzung für Beruf und kulturelle Teilhabe.


JKR auf dem Realschultag NRW in Dortmund

25.04.2009
Schülerfirma vorgestellt



Am vergangenen Samstag fand in Dortmund der landesweit erste Realschultag statt. Über 50 Schulen präsentierten dort einen Schwerpunkt ihrer pädagogischen Arbeit. Auch die Justin-Klein-wächter-Realschule war vertreten und stellte ihr Konzept der Schülerfirma "JKR – school industries" vor und untermauerte damit die These des Kongresses, dass gerade die Realschule "Chancen für Viele" bietet. Neben der Schulleitung und den beiden Betreuungslehrern der Schülerfirma waren auch neun Schüler der Gruppe mitgefahren, um ihr Projekt möglichst lebensnah und authentisch vorzustellen.

Dachdeckerin oder Erzieher?
Berufe begreifen 2009

01.04.2009

Die machen das gut, die Jungs: Die Evangelische Jugendhilfe freut sich schon auf den männlichen Nachwuchs in den Kindergärten. Foto:
(meg)



Greven - Erstaunlich: Die Mädchen bohrten und hämmerten, die Jungs wickelten Babypuppen. Aber einen kleinen Unterschied der Geschlechter gibt es immer noch, zu sehen beim Dekorieren einer Schaufensterpuppe. Die weiblichen "Azubis" rafften und schoppten T-Shirts,legten Tücher in Falten und Haare in Facon. Die Jungs schraubten erst mal die Arme des armen Modells ab. Wäre das denn nichts, Dekorateur im Einzelhandel? Die Schüler zucken die Schultern. "Spaß macht es schon - aber auf Dauer?" Na ja. Vielleicht sind Jungs besser im Ausziehen als im Anziehen.

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Ist der Tod noch ein Tabu?
Projekt Sterbebegleitung

25.03.2009

Sie trauten sich, mit Passanten über die letzten Dinge zu reden: Die Jungen und Mädchen von der 10b der Justin-Kleinwächter-Realschule machen mit bei einem Projekt des Hospizes Haus Hannah.
Foto:(meg)


"Haben Sie sich schon mal mit dem Tod beschäftigt?" Eine Frage, die den Passanten bestimmt nicht oft gestellt wird, wenn sie über den Markt bummeln. Gestern aber waren 20 "Interviewer" unterwegs und fragten nach den letzten Dingen. Der Grund für diese Aktion der 10b der Justin-Kleinwächter-Realschule: Im Auftrag von Haus Hannah, dem Hospiz des Kreises in Emsdetten, läuft derzeit ein Projekt, das die Sterbebegleitung bekannter machen soll. "Das soll zur Bewusstseinsbildung beitragen - und auch dazu, dass wir die 150000 Euro privater Spenden, die wir brauchen, bekommen", sagte gestern Christiane Hüer, Leiterin des Hospizes, die die Schüler im strömenden Regen begleitete.

Nun, die Zehntklässler waren eifrig bei der Sache - 60 Passanten, die meisten eher älter, ließen sich von den Jungen und Mädchen interviewen. "Einer hat zwar gesagt, lernt lieber in der Schule, damit ihr gute Noten kriegt statt hier Leute zu belästigen", berichtete Katharina. "Aber die meisten haben sich Zeit genommen."


Schüler der Justin-Kleinwächter-Realschule - hier Marius Ebel und Sven Herting mit Lehrer Martin Themann sowie Christiane Hüer (Haus Hannah) und Gerd Felder (Team Zirkel) - waren mit ihrem Projekt auf der Marktstraße unterwegs.

Und was haben die Schüler nun erfahren? Nun, Haus Hannah ist in Greven sehr bekannt. "Die Grundtendenz ist: Das ist eine gute Einrichtung und es sollte mehr davon geben", fasst Projektleiter Gerd Felder, Theologe und freier Journalist, das Ergebnis zusammen. Auch das Thema Amoklauf war Thema. "Das fanden die meisten furchtbar, und es kamen Vorschläge wie: Ballerspiele verbieten, Mobbing reduzieren, soziale Bindungen stärken, weniger Leistungsdruck für Schüler, das Waffengesetz verschärfen", fasst er zusammen. Auch das Thema Ostern haben die Schüler angesprochen. Viele Befragten sahen Ostern als schönes Familienfest an, als eine Gelegenheit, bei der man ausspannen kann. Dass es sich dabei um das höchste Fest der Christenheit handelt, ist anscheinend vielen nicht mehr bewusst. Felder: "Es hat sich gezeigt, dass selbst im katholischen Münsterland die religiöse Bindung ganz klar abnimmt."

22 Klassen aus zwölf Schulen im Kreis beschäftigen sich derzeit mit dem Thema Hospiz, Tod, Sterbebegleitung, und alle verfassen Beiträge für ein etwa 200 Seiten starkes Buch, das im Herbst im Aschendorff-Verlag erscheinen wird. Die 10b der Justin-Kleinwächter-Realschule wird am Freitag überdies das Haus Hannah in Emsdetten besuchen. Und eine Sterbebegleiterin von den Maltesern hat mit der Klasse über das Thema gesprochen. "Ich wollte mich eigentlich nicht so mit dem Tod beschäftigen", sagt dazu Katharina. "Das macht mir Angst. Aber die fand ich bemerkenswert, diese Person."

VON MONIKA GERHARZ, GREVEN


© Westfälische Nachrichten - Alle Rechte vorbehalten 2009

Wirtschaft geht zur Schule

16.03.2009


Mehr Wirtschaft in die Schulen: Unter diesem Motto haben 20 Grevener Betriebe für die fünf weiterführenden Schulen der Stadt Patenschaften übernommen.


Es gab Beerdigungskuchen, aber gefeiert wurde eine Geburt: Im Rathaus haben am Montag fünf Schulleiter und 20 Vertreter der Grevener Wirtschaft eine Art Pakt unterschrieben mit dem Ziel, jungen Leuten die Wirtschaft theoretisch und praktisch schmackhaft zu machen. Und zwar so, "dass es interessanter ist als eine Mathestunde", wie Dieter Jäckering von Ceno Tec versprach.

Hinter dem Projekt stecken der Regionalausschuss der IHK Westfalen-Nord, das Grevener Wirtschaftsforum und die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Greven. In deren Namen und im Auftrag des Bürgermeisters bedankte sich Stefan Deimann, der neue Wirtschaftsförderer der Stadt. "Sie stärken den Standort Greven." Umgekehrt erhofft sich die Wirtschaft von den Schulpatenschaften langfristig qualifizierte Arbeitskräfte. "Man spricht schon von einem Kampf um Talente", verwies Sebstian Löw vom Druckhaus Cramer und über die IHK einer der Hauptinitiatoren des Projekts, auf die Vorteile für die Wirtschaft. Die Schulen selbst erwarten von dem Projekt für ihre Schüler einen reibungsloseren Start ins Berufsleben. Axel Barkowsky, Rektor der Hauptschule: "Es ist ein himmelweiter Unterschied, ob die Schüler bestimmte Sachen von einem Lehrer oder von einem Mann oder einer Frau aus der Wirtschaft hören."

Die Palette der Angebote der Firmen ist breit: Die Azubis von Schwarz-Gartenbau werden mit der Garten-AG der Anne-Frank-Realschule eine Trockenmauer oder eine Pergola bauen, die Anwaltskanzlei Schürmann wird die Rechtskunde-AG an derselben Schule übernehmen, die Kreissparkasse ist ebenfalls mit im Boot. Die Stadtwerke denken daran, mit Hauptschülern eine Photovoltaikanlage zu bauen, und die Firma Ottenjann führt die Schüler in die Geheimnisse des Handels ein. Die Johannesschüler können bei Stahl- und Behälterbau Hillebrandt, bei Carl Nolte Technik und bei Mersjan Consulting in die Unternehmen schnuppern. An der Justin-Kleinwächter-Realschule mixen gleich fünf Firmen mit, da auch "Altpaten" beim neuen Projekt dabei sind - das Druckhaus Cramer, die Volksbank und die Kreissparkasse, die Wohn Bau Westmünsterland und das Grevener Krankenhaus. Am Gymnasium bieten der Flughafen, die Pieper KG, die Fiege Stiftung und Ceno Tec den Schülern Unterstützung - unter anderem der schuleigenen "AG", die Schulkleidung vertreibt.

BILDERSTRECKE

An allen Schulen wird natürlich die Berufswahl im Mittelpunkt stehen, dafür gibt´ gleich mehrere Programme. Und die Schüler sollen ein grundlegendes Verständnis für Wirtschaft bekommen. Löw: "Wir wollen den Schülern vermitteln, dass nichts auf der Welt umsonst ist."

VON MONIKA GERHARZ, GREVEN

16 · 03 · 09


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URL: http://www.westfaelische-nachrichten.de/lokales/kreis_steinfurt/greven/?em_cnt=999685&em_loc=137

© Westfälische Nachrichten - Alle Rechte vorbehalten 2009

Sprachlos und voller Trauer - zum Amoklauf in Winnenden

12.03.2009


"Sprachlos und voller Trauer gedenken wir der Opfer der Gewalttat von Winnenden und nehmen Anteil am Leid der Lehrer, Schüler und Eltern der Albertville-Realschule."
Die Schulleitung (für die Schulgemeinde der JKR Greven)

Der Amoklauf von Winnenden setzt die Diskussion um die Sicherheit an den Schulen auch in Greven wieder auf die Tagesordnung. Unsere Redaktion hat sich bei den Schulleitungen umgehört. Und hat erfahren, dass es seit über zwei Jahren einen einheitlichen Notfallplan für alle Schulen der Stadt gibt.
Das bestätigt auch Michael Weß , Schulleiter der Förderschule. Der Plan sei nach dem Vorfall in Emsdetten 2006 erweitert worden.

Türen verbarrikadieren

Axel Barkowsky , Schulleiter der Marien-Hauptschule, sagt: "Der Notfallplan des Ministeriums ist so ein schöner orangefarbener Ordner, den wir natürlich kennen und durchgesprochen haben im Kollegium. Aber ich will trotz allem nicht in eine solche Situation geraten. Denn ob man das alles so umsetzen kann, steht auf einem anderen Blatt." Das Verhalten im Notfall kennen die Kollegen der Marien-Hauptschule, ebenso wie die anderen Grevener Schulen: Klassenzimmer abschließen, Türen verbarrikadieren, weg vom Fenster, abwarten. Den Schülern wurde klargemacht, dass, wenn sie Amok-Drohungen - egal, ob dummer Scherz oder nicht - äußern, ein "ganzer Apparat in Bewegung gesetzt wird: Wir melden das auf jeden Fall weiter!", so Barkowsky. Über den eigenen Schulsozialarbeiter ist er außerdem sehr froh.

Über Lautsprecher

Gymnasium-Schulleiterin Rosemarie Schulte bestätigt, dass es, ähnlich wie in Winnenden, einen Notfallplan gibt, der auf Lautsprecherdurchsagen beruht, nach denen die Klassenzimmer schnell von den Lehrern abgeschlossen werden. Und sie weist darauf hin, dass an ihrer Schule zwei Beratungslehrer mit Zusatzausbildung jederzeit zu Gesprächen mit den Schülern bereitstünden. Gestern war der Amoklauf, wie auch anderswo, natürlich Thema im Unterricht.

Lehrerkonferenzen

Theo Tillmann , Schulleiter der Anne-Frank-Realschule, sagt, dass das Thema in Lehrerkonferenzen erörtert und schuleigene Notfallpläne erarbeitet wurden. Außerdem werden zweimal im Jahr Katastrophenübungen durchgeführt. Doch die sind nur eingeschränkt auf einen Amoklauf ausgerichtet; eher auf Feuer. Tillmann hat mit seinem Kollegium Vereinbarungen für eine codierte Lautsprecherdurchsage getroffen, um die Lehrer zu warnen. Ebenso hat es Michael Weß an der Johannesschule gemacht. Einen Amoklauf in einer Übung zu simulieren, hält Tillmann jedoch für unverantwortlich: "Das mache ich nicht!"

Viele Gespräche

Clemens Krause , 2. Konrektor der Justin-Kleinwächter-Realschule, berichtet ebenfalls von vielen Gesprächen im Unterricht, zudem von einer Schweigeminute und einem Kondolenzbuch im Foyer. Auch er weist auf einen Notfallplan hin und unterstreicht die Bedeutung der Vertrauenslehrer.


Respekt ist wichtig

Was man an Prävention leisten kann, das wird gemacht, sagen Grevens Pädagogen. Am wichtigsten sei es, den Schülern einen respektvollen Umgang miteinander beizubringen. Jeden Tag. Tillmann: "Sie sollen sich nicht ausgrenzen, nicht mobben, sondern respektieren. Daran arbeiten wir." Zu den Schulpsychologen des Landes meint er: "Die Anbindung ist schwierig, da wir ein Flächenkreis sind. In einer Stadt wie Münster ist das leichter." So arbeitet er häufiger mit der Caritas-Beratungsstelle zusammen.

24.02.2009

Tradition fortgesetzt: Austausch mit Montargis

20.02.2009


Neben Ausflügen zu sehenswerten Zielen standen auch Sport, Begegnung und selbstverständlich Unterricht auf dem Programm.


Greven - Anfang Februar fand der Schüleraustausch zwischen der Justin-Kleinwächter-Realschule und dem Collège Le Grand Clos in Montargis statt. Für die meisten Grevener Schüler - 16 Siebt- und Achtklässler - war es der erste Auslandsaufenthalt bei einer Gastfamilie. Das Programm in Frankreich war mit interessanten Ausflügen - etwa nach Paris und Châteauneuf sur Loire - sowie abwechslungsreichen Aktivitäten - Sport, Teilnahme am Unterricht, Besuch einer Berufsschule, Musée Girodet, Musée de la marine de Loire, Bowling, "la Boom" - gefüllt.


Justin-Kleinwächter-Realschule - Teichstraße 29 - 48268 Greven - Fon 02571 578810 - Fax 02571 578815 - jkr-greven@versanet.de - powered by dev4u®-CMS