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Vorlesewettbewerb der Klassen 6

03.12.2010
In den letzten Wochen wurde viel gelesen in den Klassen 6. Jede Schülerin und jeder Schüler des sechsten Jahrgangs hatte beim diesjährigen Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels der Klasse ein Buch vorgestellt und einige Seiten daraus vorgelesen. Dann wurde der Klassensieger bestimmt. Die besten Vorleser aus den Klassen traten nun gegeneinander an. Sie mussten neben einem vorbereiteten Text auch einen unbekannten Text vortragen.
Nach einer spannenden Vorlesestunde in der Mediothek, bei der alle Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 6 zuhörten, gaben Frau Mühring und Frau Georg - die beiden Organisatorinnen des Wettbewerbs - die Gewinner bekannt: Platz 2 teilen sich Michelle Bentien (6a) und David Holtkamp (6c). Platz 1 erreichte Lara Kaufhold (6b), die in den Bereichen Lesetechnik, Textgestaltung und Textverständnis überzeugen konnte. Neben ihrem lebendigen Vortrag ihres vorbereiteten Textes gab sie auch eine gelungene Einführung in das vorgestellte Buch.
Sie vertritt unsere Schule bei dem Stadtentscheid im Januar in der Stadtbücherei.


Michelle Bentien (6a) - Lara Kaufhold (6b) - David Holtkamp (6c)

Amtseinführung von Herrn Krimphoff

01.12.2010


In einer Feierstunde wurde am Dienstagabend Herrn Ingo Krimphoff die Schulleitung der Justin-Kleinwächter-Realschule durch die zuständige Dezernentin Frau Gabriele Mecklenbrauck offiziell übertragen. Alle Gäste freuten sich sehr, dass nach 15 Monaten die Stelle der Schulleitung nun endlich wieder besetzt ist. In den Redebeiträgen wurde auf die positive Entwicklung des Schulklimas mehrfach hingewiesen. Der Bürgermeister der Stadt Greven, Herr Peter Vennemeyer, als Vertreter des Schulträgers sowie alle weiteren Redner wünschten Herrn Krimphoff für die Gestaltung seiner Amtszeit, dass er weiterhin mit seiner besonnenen, ruhigen und vermitteltenden Art die Geschicke der Schule erfolgreich leiten und fortführen mag.
Das Kollegium der Justin-Kleinwächter-Realschule hatte mit einem Buffet für den gelungenen Rahmen des Abends gesorgt.

Förderkreis der JKR

18.11.2010

Ute Bahn bleibt Vorsitzende des Förderkreises, Ludger Demann ist nun Kassierer des JKR-Förderkreises und Barbara Caspar bleibt Schriftführerin. Weiterhin gehören dem erweiterten Vorstand des Förderkreises Adelheid Micke (Laptop-Projekt) und Bernd Goldbeck (Offener Ganztag) an. Als Kassenprüfer sind Andrea Welter und Thorsten Diepenbrock aktiv.




Der Förderkreis der Justin-Kleinwächter-Realschule traf unter Leitung der Vorsitzenden Ute Bahn zur Jahreshauptversammlung am 16.11.2010 zusammen. Frau Bahn erläuterte die Aktionen des Förderkreises im vergangenen Schuljahr zu denen - neben der gelungenen Aktion "Licht an" im Oktober 2010 - auch die Unterstützung eines Gesundheitsprojektes sowie einer Theater-Schulaufführung fielen. Darüber hinaus hatte der Förderkreis einen Informationsabend zum Thema "Baustelle Pubertät" initiiert sowie die Teilnahme an der Lauf-Aktion "Grevens fitte Schulen" unterstützt. Darüber hinaus stellte der Förderkreis der Schule für Anschaffungen im Bereich Kunst, Musik und Sport finanzielle Mittel zur Verfügung.
Bernhard Goldbeck berichtete sowohl über die Haushaltslage des Förderkreises als auch von der seit Jahren etablierten Übermittagbetreuung "Offener Ganztag". Zurzeit nehmen knapp 60 Schüler des Jahrgangsstufen 5 bis 8 daran teil. Sie werden von pädagogischen Fachkräften, Studenten und speziell ausgebildeten Schülern der Klassen 10 betreut.

Adelheid Micke informierte über das Laptop-Projekt. Es steht weiterhin finanziell auf sicheren Füßen.

Nach Entlastung des Vorstands stand eine Neuwahl an. Das Amt des Kassierers übernimmt Ludger Demann, Schriftführerin bleibt Barbara Casper.

Clemens Krause bedankte sich im Namen der Schulleitung für das große Engagement bei allen Beteiligten und zeigte großes Interesse daran, die äußerst gelungene Veranstaltung "Licht an" im kommenden Schuljahr zu wiederholen.




Aktion Licht an

02.11.2010

Dennis aus der 5b kann zufrieden sein: Stefan Hauber (links) und Rainer Niewenhuizen finden an seinem Rad nur leichte Mängel, die sie direkt vor Ort beheben.


Etwas kritisch schaut der Fünftklässler aus der Wäsche, als sein Zweirad an der Reihe ist. Die werden doch wohl nichts Gravierendes finden? Tun sie doch: Rainer Nieuwenhuizen, der die Radstation von Greven Marketing betreut, und Stefan Hauber, Auszubildender bei Zweirad Dütsch, müssen nicht lange suchen, um Mängel zu entdecken. Das Vorderlicht ist defekt, die Bremsbeläge dürften ruhig mal erneuert werden, auf den Reifen ist zu wenig Luft, was auf rutschiger Fahrbahn besonders gefährlich werden kann. Eine helfende Mutter protokolliert die Mängel auf einer Check-Karte. Diese sollen die Realschüler zu Hause vorlegen, damit die Mängel bei einem Fachhändler behoben werden können.

Kleinigkeiten wie den Tausch einer defekten Birne erledigen Niewenhuizen und Hauber vor Ort, schließlich sollen die Räder am nächsten Morgen wieder zum Einsatz zu kommen. So wie bei Dennis, dessen Fahrrad weitgehend in Ordnung ist und rasch durchgewunken wird.


Rund 200 Schüler der Justin-Kleinwächter-Realschule kommen regelmäßig mit dem Rad zur Schule. Knapp die Hälfte davon nimmt in diesen Tagen am kostenlosen Rad-Check teil. Der ist Bestandteil umfangreicher Aktionswochen, die der Förderkreis in Kooperation mit der Schule und der Polizei organisiert hat.

Am häufigsten diagnostizierten Niewenhuizen und Hauber leicht zu behebende, aber gleichwohl gefährliche Mängel wie etwa eine defekte Lichtanlage. "Enttäuschend" findet Niewenhuizen die Tatsache, dass in vielen Fällen mangelhafte Fahrräder vorgestellt wurden, obwohl der Termin bekannt war. Immerhin: Rund die Hälfte der geprüften Leezen wiesen keine oder keine gravierenden Mängel auf.

Mehrere Grevener Fahrradhändler haben dem Förderkreis zugesagt, die Reparaturen zu Sonderpreisen auszuführen. Im Laufe des Novembers schlägt dann die Stunde der Wahrheit: Die Polizei führt unangekündigte Kontrollen durch, um sich vom Erfolg der Aktion zu überzeugen.

"Die Unfallrate ist in dieser Altersklasse leider sehr hoch. Das Fahrrad ist das Hauptfortbewegungsmittel der Schüler", erläutert Ute Bahn, Vorsitzende des JKR-Förderkreises, den Anlass der erstmals durchgeführten Aktion. Auch freiwillige Sehtests, Vorträge über Unfallfolgen sowie Gespräche mit der Polizei gehören zum Angebot, das von Schule und Eltern sehr dankbar angenommen worden sei. Schulleiter Ingo Krimphoff erläutert warum: "Verkehrserziehung gehört zum Bildungsauftrag der Schule. Hier kann man das Thema hautnah in all seinen Facetten erleben." Und schließlich wolle man die Schüler nicht nur unterrichten, sondern auch, dass sie den Unterricht überhaupt heil erreichten.

Kletterausflug der 5. Klassen

07.10.2010

Alle wollen hoch hinaus

Am letzten Donnerstag machten sich die 5a, 5b und 5 c mit ihren Klassenlehrer/innen Herrn Klose, Frau Wenner und Frau Wittler in in die Kletterhalle und den Hochseilgarten High Hill nach Münster auf. Durch die freundliche Unterstützung des Förderkreises der JKR wurde dieses tolle Erlebnis für alle Schüler/innen ermöglicht.

"Klettern ist nicht nur eine Trendsportart, Klettern kann besonders im Schulbetrieb hervorragend genutzt werden. Für Kinder und Jugendliche ist es nicht nur ganz schön "cool" in 16 Meter Höhe herumzukraxeln, sondern sie haben auch noch ihre ganz persönlichen Erfolgserlebnisse. Beim gegenseitigen Sichern lernen die älteren Schüler zudem verantwortlich zu handeln und im Team zu agieren. Auch können die verschiedensten Bewegungsabläufe geübt werden, um die Motorik zu schulen und um die Koordination zu verbessern.
...und: es macht einfach riesig viel Spaß!
” (aus dem Prospekt der Halle)

Fotos

Bildungs-Stipendien für Meryem Islek und Ahmed Tawil

03.10.2010
Grevener erhalten Bildungs-Stipendium



Bildungs-Stipendien für die Grevener Meryem Islek (17) und Ahmed Tawil (16): Die beiden Jugendlichen mit Migrationshintergrund werden jetzt von einem bundesweiten Förderprogramm unterstützt. Ziel dieses Projekts: Zuwandererkarrieren den Weg zu bereiten und junge Menschen aller Schulformen bei ihrer Entwicklung zu begleiten.

Start-Hilfe: Den Einser-Durchschnitt haben sich Meryem und Ahmed selbst erarbeitet. Soziales Engagement? Für die beiden normal. Eine Einstellung, für die sie nun mit dem Stipendium für Schüler mit Migrationshintergrund belohnt wurden (Foto: Sonja Kostersitz)
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Ein Häuschen im Grünen, ein paar Fahrräder davor, ein Fußball. Papa, Mama, Kinderzimmer. Familie Islek aus dem Libanon lebt Normalität im Familienformat, Konformität im besten Sinne. Doch dem heimeligen Gefühl einer Vorbild-Integration schiebt Tochter Meryem schnell einen Riegel vor. "So manche Tür bleibt uns verschlossen", sagt die 17-Jährige.

100 Euro im Monat, ein Computer und Weiterbildungs-Kurse

Mit "uns" meint sie auch Ahmed Tawil, 16 Jahre. Ihren Nachbarn, mit dem sie vor drei Tagen aus Ministerhand eine Urkunde erhalten hat, ein Stipendium für Schüler mit Migrationshintergrund. 100 Euro im Monat, eine PC-Grundausstattung mit Internet-Anschluss, die Teilnahme an Weiterbildungs-Seminaren. Eine Bildungsförderung für 199 Schüler landesweit, "eine echte Chance", sagt Meryem. Und Ahmed nickt.

"Die Hürden sind da"

Integration, ein strapazierter Begriff dieser Tage. Der Migrationshintergrund folgt meist auf dem Fuße. Eine Debatte, die der Multi-Kulti-Gesellschaft ihre Schwächen aufzeigt. "Und das ist gut so", sagt Ahmed, "denn die Hürden sind da." Andersartigkeit, mal mehr, mal weniger fühlbar. Für Ahmed und Meryem eine alte Bekannte und gleichzeitige Triebkraft. "Chancen zu sehen und zu nutzen", sagt Ahmed, "vielleicht ein zu Vorbild sein", sagt Meryem.


Dabei haben Ahmed, der vor zwölf Jahren aus Palästina kam und nun die zehnte Klasse der Justin-Kleinwächter besucht, und Gymnasiastin Meryem schon ein beachtliches Tempo vorgelegt. Schülersprecher, alle beide, Schülerpaten ebenso. Meryem hilft im Altersheim, Ahmed seiner Mutter im Haus, die seit dem Tod des Vaters mit vier Kindern "schon genug zu tun hat". Mit Bruder Amru putzt er sonntags, immer, "da hat Mama frei". Und dieser kleine Ausschnitt eines engagierten Schülerlebens genügt, die Andersartigkeit zu erkennen.

Ernsthaftigkeit

Eine Ernsthaftigkeit, die unterscheidet. Ihnen seien andere Dinge wichtiger als ihren deutschen Freunden, Verantwortung übernehmen, anderen helfen, "wir müssen einfach mehr Gas geben", sagt Meryem. Spricht über Bewerbungen, die der ausländische Name oft erschwere.
Über Zeiten, in denen sie nur eine einzige türkische Freundin hatte, weil man einfach "anders" war. Doch sie haben aufgeholt. Und mit ihrer Förderung noch einmal ordentlich an Schub gewonnen.


30. Geburtstag mit sozialen Projekten

15.09.2010
Die Städtische Realschule Greven wurde vor 30 Jahren gegründet, seit zwanzig Jahren trägt sie den Namen Justin Kleinwächters. Den Auftakt zum Jubiläumsjahr feierte die Schule jetzt mit einem Projektag.



In Anlehnung an die Arbeit Justin Kleinwächters zeigten die Schüler an seinem Geburtstag selbst soziales Engagement. Für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 war sicherlich der Höhepunkt des Tages ein Besuch von Frau Elisabeth Frische. Trotz ihrer 80 Jahre berichtete sie in einem kleinen Vortrag und mit Bildmaterial über das soziale Engagement ihres Bruders. Ihr gelang es in hervorragender Weise, die Kinder mit ihren Erzählungen zu fesseln.

Frau Frische, die Schwester von Justin Kleinwächter, berichtet über sein Leben

Die Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 6 reinigten gründlich und gewissenhaft die Spielplätze in Greven. Sie sammelten mehrere Säcke Müll und reinigten die Spielgeräte.

Jetzt blitzen die Grevener Spielplätze wieder.

Für den Jahrgang 7 ging es in die Natur: In Gruppen besuchten die Schüler die Rieselfelder, die Püpkes Berge und den Wentruper Wald. Sie lernten direkt vor Ort viel über das Ökosystem Wald und beseitigten auch den vorgefundenen Unrat.

Gebärdensprache

Neben der Reinigung des Geländes rund um die Marienkirche und landwirtschaftlichen Tätigkeiten auf dem Sachsenhof verbrachte eine Gruppe des Jahrgangs 8 einen Vormittag in einer Tageseinrichtung für ältere Menschen mit Hörproblemen. Sie gingen mit ihnen einkaufen, richteten Obstsalat her, spielten und bastelten mit ihnen und lernten nebenbei einige Ausdrücke in Gebärdensprache.

Der Jahrgang 9 säuberte das Emsufer über weite Strecken und brachte einige Säcke mit Müll zum Treffpunkt am Beach. Dort hatten einige Zehntklässler Spiele für das Abschlusstreffen vorbereitet. Andere wurden in der Bahnhofsmission Münster aktiv und lernten dort auch die Obdachlosenhauseinrichtungen kennen. Weitere Gruppen engagierten sich in Kindergärten, unterstützten die Grevener Tafel durch Sammeln von Essensspenden oder bereiteten Spiele für das Abschlusstreffen in der Emsaue vor.



Im April werden die einzelnen Projekte in einer kleinen Ausstellung der Öffentlichkeit präsentiert. "Solch ein sozial orientierter Projekt-Tag sollte als fester Bestandteil in das Schulprogramm übernommen werden", resümiert der kommissarische Schulleiter Ingo Krimphoff.






Zirkus der Kulturen in Fürstenau

05.09.2010
Es war ein fröhlicher Abschied, den die Mitglieder des Sommerlagers des "Vereins für Natursport und Kunst Hase-Ems" in Fürstenau feierten. Es gab viel Wissenswertes und Sehenswertes zum Abschluss einer Reihe von ereignisreichen Tagen.


Akrobatisch: Auch der Seiltanz gehörte zum Programm.

Um 13 Uhr gingen die ersten Aktivitäten am Tag des offenen Projektes in der IGS-Turnhalle über die Bühne. Ein Teil der Kinder präsentierte die innerhalb kürzester Zeit erworbenen Fähigkeiten im Judo. Um 14 Uhr ging es auf dem Zeltplatz an der Schule mit den Präsentationen der Ländergruppen weiter. In Gruppen hatten sich die Jungen und Mädchen mit Ländern wie Deutschland, Vietnam, Russland oder Polen beschäftigt. Am letzten Tag folgte dann die Präsentation der Ergebnisse. So stellte beispielsweise die Portugal-Gruppe den Straßenkarneval vor, der zu Ehren verschiedener Schutzheiliger zelebriert wird. Die Gruppe Russland zeigte in einem Schauspiel am Fürstenauer Draisinenbahnhof, wie die Fahrt mit der Transsibirischen Eisenbahn von Moskau nach Wladiwostok vonstatten geht. Interessant waren auch die Darstellungen einer libanesischen Hochzeit oder eines indischen Theaterstücks. Zum Abschluss der Länderpräsentationen gab es zudem den "Lagerflashmob", einen ausgelassenen Gruppentanz.

Natürlich stand auch wieder eine Zirkuspräsentation auf dem Programm, und zwar im Forum der IGS. Kinder und Betreuer aus dem Lager sowie Schüler der Paul-Moor-Schule in Bersenbrück und Mitglieder des IGS-Schulzirkus Fantasia und Schülerinnen und Schüler der JKR Greven boten den Zuschauern eine gute Show. Nach der rhythmischen Einstimmung des Publikums durch eine Trommelperformance leiteten die Moderatorinnen Siri und Sonja durch ein Programm, in dem Jongleure, Clowns, Einradfahrer, Kugelläufer, Tänzer und Pantomime ihr Können zeigten. Besonders beeindruckend waren die Darbietungen der Luftakrobaten sowie ein waghalsiger Tanz auf dem Drahtseil.

Beeindruckt von der Leistung der Kinder waren nicht nur Eltern und Besucher. In ihren Reden nach den Darbietungen gratulierten sowohl Axel Klose als auch der stellvertretende Schulleiter der IGS, Josef Thale, den Schülern zu ihren herausragenden Leistungen.

Was aber macht das Sommerlager wirklich aus? Warum machen Jugendliche aus Deutschland und Russland bei der Ausbildung zum Jugendgruppenleiter mit? Jana ist 18 Jahre alt und studiert Umweltschutz im sibirischen Perm. Sie ist Gruppenleiterin und erzählte im Interview, dass sie über die Universität in Russland, die mit Axel Klose und dem Verein für Natursport und Kunst zusammenarbeitet, in das Lager gekommen ist. "Ich schätze die Atmosphäre und die gute Zusammenarbeit hier" erklärte sie. Sie werde auf jeden Fall wieder mitmachen.

Inga und Olivia sahen das fast genau so. Sie sind beide Schülerinnen der IGS. Als Betreuerinnen fanden sie die Workshops toll, die während der ganzen Zeit im Angebot waren. Dazu zählten unter anderem Sport- und Kunstkurse oder die Arbeit mit einem professionellen Clown.


Obwohl die Kinder auf elektronische Medien und Süßigkeiten verzichten mussten, schien dies die Gesamtstimmung nicht zu beeinträchtigen. Im Gegenteil, die Lücke wurde gut gefüllt – mit einem Faden. Den hatte jedes Kind bei Ankunft im Lager bekommen. In den Fadenworkshops bekamen sie Anleitungen, wie sie Figuren bilden konnten.

Begeistert von der internationalen Arbeit war auch die UNICEF. So wurden am Ende Jugendliche aus Deutschland und Russland für ihre Arbeit zum Thema "Kinderrechte" zu UNICEF-Junior-Botschaftern ernannt. Nastja Krylosowa, Tanja Kuchumova, Franzska Schenk, Ines Troffer, Daniel Nguyen, Maurice Werremeyer und Michael Nguyen vom Jugendkompetenzteam durften sich über diese Auszeichnung freuen.

Ein weiterer Aspekt des Lagers war auch die gesunde Ernährung. Hier beeindruckte die Leitung ein Test, den die Jugendleiterin Inga sich ausgedacht hatte. Nachdem einige Zeit gesunde Zwischenmahlzeiten auf dem Programm standen, konnten sich die Kinder entscheiden ob sie weiterhin Obst oder doch lieber Schokolade haben wollten. Die Entscheidung fiel zugunsten des Obstes aus.

Und so ging irgendwann ein faszinierendes Sommerlager in Fürstenau dem Ende entgegen – begleitet übrigens von vielen ehemaligen Lager- und Jugendgruppenleitern, die immer wieder das Sommerlager besuchten, um Kontakte zu pflegen und neue Menschen kennenzulernen. Das sagt eigentlich alles über das Treffen in Fürstenau aus.



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Unsere neuen 5. Klassen

31.08.2010

Klasse 5a - Klassenleitung: Herr Klose

Klasse 5b - Klassenleitung: Frau Wenner

Klasse 5c - Klassenleitung: Frau Wittler

Abschluss der 10. Klassen
Mit Krawatte oder ohne?

02.07.2010


Alle Schüler der Abschlussklassen der Justin-Kleinwächter-Realschule haben den Abschluss geschafft
, davon 60 % mit einem Qualifikationsvermerk. Gestern gab´s die Zeugnisse.
Geht es weiter mit der Schullaufbahn? Beginne ich eine Berufsausbildung? Das sind Fragen, mit denen sich die Schüler der Abschlussklassen der Justin-Kleinwächter-Realschule schon befasst haben oder zukünftig noch befassen müssen. Gestern bei ihrer Entlassfeier in der Rönnehalle, am bislang heißesten Tag des Jahres, stand zumindest für die männlichen Schüler ein ganz anderes Problem im Vordergrund. Bleibt es bei Jackett und Krawatte, oder erlaubt der Anlass auch ein lässigeres Outfit? Bürgermeister Peter Vennemeyer hatte für sich eine pragmatische Lösung gefunden. "So schicke Krawatten wie Ihr besitze ich sowieso nicht, da hab ich sie dann ganz weggelassen."

Er hatte in seinem Grußwort eine an diesem Tag vielleicht etwas unangenehme Wahrheit mitgebracht. "Das Ende der Schulzeit ist nicht das Ende vom Lernen." Zugleich impfte er den Schülern Optimismus ein. "Jeder von Ihnen hat Stärken, die Sie ausbauen sollten."

Die Stärken liegen bei Sarah Felder, Jeannie Fiedler und Melissa Marny auch auf musikalischem Gebiet: Sie sorgten für die gekonnte musikalische Untermalung der Feier. Für Sportliche sorgte ein Einrad-Quintett, den darstellenden Part übernahm die Tanzchoreografie der Klassen 5 und 6 mit ihrer Interpretation von Carmina Burana.

"Zehn Jahre von Anfang bis Ende - wir sind Legende" hatte der Abschlussjahrgang zu seinem Motto erklärt. Ihren Teil hatten die Schüler selbst dazu beigetragen. Alle hatten den Abschluss geschafft, 60 % mit einem Qualifikationsvermerk. In seiner Rede griff der kommissarische Schulleiter Ingo Krimphoff aber lieber auf den Nachsatz des Mottos zurück, der da lautete "Auf zu neuen Ufern."

Für die Reise zu den neuen Ufern hatte er symbolisch einen leeren Koffer mitgebracht, den er nach und nach füllte. Mit Wanderschuhen, die, stellvertretend für das in der Schule vermittelte Wissen, sicheren Halt in allen Lebenslagen geben. Mit einem Sack Münzen für Werte wie Toleranz, Ehrlichkeit und Zivilcourage. Mit einem Lexikon für die Vermittlung der unentbehrlichen, wenn auch von Schülern nicht immer geliebten Sprachkompetenz. Und last but not least: die lila Herzen eines bekannten Schokoladenherstellers für all die persönlichen Beziehungen und Freundschaften, die auch zur Schule gehören.

Da blieb natürlich noch viel Platz im Koffer. Denn, das weiß auch ein Schulleiter: "Schule kann nicht alles mitgeben."

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