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Schock deine Lehrer – lies ein Buch: Vorlesewettbewerb Kreisentscheid

25.02.2012


Zu einem wahren Showdown der Vorleser kam es am Donnerstag in der Stadtbibliothek Greven. Bei den Vorlesewettbewerben der einzelnen Schulen des Gebietes "Steinfurt-Süd" hatten sich die Kandidaten bereits durchgesetzt, nun hatten sie das Ziel vor Augen, sich auch beim Kreisentscheid für den Vorlesewettbewerb auf Bezirksebene zu qualifizieren. Doch um dies zu erreichen, musste zunächst eine kritische Fachjury überzeugt werden, die aus Lehrern, Buchhändlern, einer Bibliothekarin und einer ehemaligen Siegerin des Vorlesewettbewerbs bestand. Als Bewertungskriterien galten die Lesetechnik, die Textgestaltung und das Textverständnis. Jedes Kind las einen vorbereiteten und einen unbekannten Abschnitt vor. "Am besten nimmt man etwas Lustiges oder etwas Spannendes", riet Bibliotheksleiterin Sigrid Högemann. "Das Wichtigste ist, dass das Buch zu dem Kind passt", weiß sie. Der Kreisentscheid des Vorlesewettbewerbes des Börsenvereines des deutschen Buchhandels findet bereits seit über 20 Jahren in Greven statt.
Von Fabian Niestert

Die Kandidaten traten nach Schulformen getrennt an. Nachdem alle Vorträge beendet waren, zog sich die Jury zu Beratungen zurück. "Diesmal ist es wirklich schwer", verriet Högemann. Die spannende Wartephase wurde von dem Coesfelder Clown Michael Sondermeyer überbrückt, der die Lese-Wettkämpfer mit seiner magischen Vorführung erstaunte. Als die Jury dann mit ernsten Minen zu den Kandidaten zurückkehrte, erreichte die Spannung ihren Höhepunkt. Der stellvertretende Bürgermeister, Prof. Dr. Korfsmeier war gekommen, um an der Siegerehrung teilzunehmen und den Gewinnern zu gratulieren. In der Hauptschulgruppe setzte sich Alexander Schlingmann von der Marien-Hauptschule Emsdetten mit seinem Auszug aus dem Buch "4 ½ Freunde und die Badehose des Mathelehrers" durch. Sieger in der Kategorie der Förderschüler wurde Kenny Roger Pohl von der Erich-Kästner-Schule in Steinfurt, der aus dem Buch "Horton Halfpott" von Tom Angleberger vorlas. In der Gruppe der Gymnasiasten, Gesamt- und Realschüler gewann Cliford-Richard Odum von der Realschule am Buchenberg Steinfurt, er hatte aus dem "Turm des Hexers" von Thomas Brezina vorgelesen. Für Greven hatten Judith Große Schule vom Augustinianum und Kevalee Verlage von der Justin- Kleinwächter Realschule teilgenommen.



Karnevalsparty

15.02.2012
Am 15.02.2012 veranstaltete die SV für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 6 eine große Karnevalsparty!


Viele Kinder hatten sich verkleidet und hatten viel Spaß bei der großen Party im Foyer der Schule.

Glühbirne in der Mikrowelle – Schüler der 10 schnuppern Hochschulluft

07.02.2012


Die Klassen 10c und 10d unternahmen am letzten Dienstag eine Fahrt zur "Universität Paderborn" mit dem Schwerpunkt Physik, die durch die Organisation von Frau Schewe und Herr Kempen zu Stande kam.
Mit einer Busfahrt startete der Ausflug um 7.50 Uhr an der JKR. Durch eine lustige Atmosphäre verging die eineinhalb stündige Busfahrt wie im Flug. Als wir dann an der Universität angekommen waren, begann speziell für uns eine Vorlesung, also einen Vortrag, zur allgemeinen Physik.
Bei dieser Vorlesung lernten wir, was ein Physiker alles für interessante Sachen macht. Durch gefährliche Experimente wie zum Beispiel in eine Mikrowelle eine Glühbirne hineinlegen (sollte man zu Hause nicht nachmachen) wurde die Vorlesung keinesfalls langweilig und man wollte auch selber einmal Physiker sein.
Ein paar Schüler von uns konnten auch selbst bei Versuchen helfen und waren begeistert.
Nach dem Vortag hatte die 10d erst mal Freizeit in der Uni oder zum Teil in der Stadt. Zwischenzeitlich führte die 10c Experimente und Simulationen durch. Der 10d wurde die Universität samt großer Mensa gezeigt, in der man sich mit warmen Mittagsgerichten verpflegen konnte. Nach ca. zwei Stunden wechselten die beiden Klassen und der 10c wurde Mittagessen angeboten und die Uni gezeigt. Jetzt musste sich die 10d in kleinen Gruppen an die physikalischen Versuche mit dem Thema Atom- und Kernphysik wagen. Es wurden jeder Gruppe insgesamt vier Experimente geboten.
Einmal zwei die sich mit theoretischer Physik, also am Computer, und noch mal zwei die sich mit experimenteller Physik, also selbst Versuche durchführen, beschäftigt haben. Da man bei der experimentellen Physik selbst eingreifen konnte war diese natürlich interessanter, aber auch die theoretische war nicht langweilig. Weil normalerweise nur Gymnasien diesen Ausflug unternehmen, war das Niveau der Experimente hoch gesteckt, doch auch wir als Realschüler konnten bei den Versuchen mithalten. Im Physikunterricht haben wir schon einiges über Atom- und Kernphysik gelernt und dieses Wissen war Grundlage für das erlernte an der Uni, sodass wir jetzt noch mehr zu diesem Physikthema wissen.

Am Ende des Universitätstages bekamen noch alle Klassen zusammen Hilfen für die Auswertung im Unterricht. Dann kam der Bus und wir fuhren alle wieder zurück nach Greven. Schließlich kamen wir dann um 18.30 Uhr an der JKR wieder an und alle waren froh nach dem langen Tag wieder nach Hause zu kommen.









Die eiskalte spaßige Woche
Die 6c in Mollseifen

27.01.2012 - 03.02.2012


Am Freitag, den 27.01.2012 traf sich die Klasse 6 c um 09.30 Uhr an der JKR. Alle Kinder verstauten ihre Koffer in dem Bus, der außerdem schon voll war mit dem Gepäck der Kinder aus Fürstenau, die mit uns zusammen nach Winterberg fuhren. Nachdem alle Schüler sich von den Eltern verabschiedet hatten und in dem Bus saßen, fuhren wir in Richtung "Winterlager" nach Mollseifen.

Nach zwei Stunden Fahrt kamen wir an. Dann verteilte Axel, der Vater von Herrn Klose, die Zimmer. Ich war mit Lauren, Laura, Marie, Corinna und Svenja zusammen. Anschließend begann die große Koffersuche. Als jeder sein tonnenschweres Gepäck gefunden hatten, zeigte man uns die Zimmer. Nach dem Auspacken der Koffer gingen wir in die Mensa und Axel erklärte uns die Hausregeln:

Süßigkeiten für alle, kein Handy oder andere elektronische Geräte, im Zimmer nur Wasser trinken und nichts essen, Bettruhe um 22.30 Uhr, von 08.00 Uhr bis 12.30 Uhr und 14.30 Uhr bis 18.00 Uhr Programm und Workshop von 19.30 Uhr bis 22.00 Uhr Abendprogramm

Nach dem Essen versammelten wir uns in unseren Ländergruppen, die Frau Wittler und Herr Klose bereits in der Schule zusammengestellt hatten. Ich war zusammen mit Justin, Svenja, Jonas und Marvin Dorn sowie mit drei Kindern aus der IGS Gesamtschule Fürstenau in der Ländergruppe Tansania. Außerdem gab es noch die Ländergruppen Albanien, Kolumbien, Israel, Russland und Türkei. Dort lernten wir in dieser Woche UNICEF-Kinderrechte sowie verschiedene Kulturen kennen. Jede Ländergruppe erarbeitete eine Präsentation für Mittwoch und Donnerstag.

Am Samstag und Sonntag lernten wir die verschiedenen Workshops kennen, wie Tanzen, Trommeln, Jonglage, Fadenspiele, Akrobatik, Kunst, Balance und Fakir. Wir probierten alles aus und am Sonntag entschieden wir uns dann für einen Workshop. Ich wurde in die Kunstgruppe eingeteilt, die dann meine Expertengruppe war. Dort erarbeiteten wir ebenfalls ein tolles Programm für die Vorstellungen am Mittwoch und Donnerstag.

Ab Samstag ging es mit dem Langlauf durch den Wald los. Jeden Tag freuten wir uns auf diese 1,5 Stunden im Schnee. Es machte viel Spaß, obwohl es sehr kalt war. Teilweise hatten wir Temperaturen von minus 20 Grad. Wegen der Kälte und weil die Biathlon-Anlage besetzt war, führten wir keinen richtigen Biathlon durch, sondern nur einzelne Disziplinen. Zum Schießen gingen wir nur einmal, und zwar am Montag zu einem Schützenverein, um das Schießen nachzuholen.

Die Präsentationen und Vorstellungen der Ländergruppen und Workshops fanden am Mittwoch- und Donnerstagabend statt. Alle hatten während der Woche geübt, so dass die Vorführungen ein voller Erfolg waren. Unsere Ländergruppe sorgte mit Schwarzlichttheater für Unterhaltung. Meine Workshopgruppe stellte eine Kiste mit einer Kollektion von UNICEF-Kinderrechten vor.

Abends hatten wir immer abwechslungsreiches Abendprogramm. Dazu gehörten z.B. Kennenlernspiele, Disco, Nachtwanderung und der Russische Abend, wo die Ländergruppe Russland ein Theaterstück vorführte.

Am Freitag, 03.02.2012, ging es wieder nach Hause. Trotz der so schönen und erlebnisreichen Woche freute ich micht wie anderen darauf. Nach dem Frühstück fuhren wir wieder zwei Stunden zurück. Im Bus spielten wir Karten und unterhielten uns. Wir waren auch sehr müde, denn die Woche war anstrengend und voller neuer Erfahrungen.


Insgesamt fand ich die Klassenfahrt sehr gut und interessant. Wir werden dieses tolle Abteuer "Klassenfahrt" so schnell nicht vergessen. Der Langlauf und das Schießen machten mir besonders viel Spaß.


geschreiben von Nina Asche

Fotos

Picasso begegnen- Ausflug nach Münster

16.01.2012

Der Ergänzungskurs der Klassen 7 Kunst und Design besuchte mit der Kunstlehrerin Frau Georg und zwei interessierten Mütter als Begleiterinnen am 12.01.2012 das Picassomuseum der Stadt Münster. Auf dem Weg vom Bahnhof bis in die Stadtmitte konnten Thomas Schüttes "Kirschsäule" und am hinteren Eingang in die Arkaden Martha Roslers Adlerrelief aus der Serie "unsetting fragments" als Kunstobjekte im öffentlichen Raum mit in den Kunstvormittag integriert werden.

In der Ausstellung war für die Schülerinnen und Schüler besonders interessant, dass auch Picasso Gegenstände des alltäglichen Lebens (Fahrradsattel, Spielzeugautos ect.) in seine Objekte einbaute. Ähnliches hatte der Kurs im Vorfeld mit einer Zahnbürste ausprobiert.
Im Anschluss an die Führung konnten die Kinder im Atelier des Museums noch eigene von Picasso inspirierte Papierskulpturen falten und kleben.













Tischlein deck dich - Kunstprojekt der 6c

20.12.2011

Die Schülerinnen und Schüler der 6c gestalteten Papierskulpturen nach Claes Oldenbourgs Pop-Art-Objekten


Vorlesewettbewerb 2011 der 6. Klassen

15.12.2011
Wie jedes Jahr wurde der Vorlesewettbewerb der JKR im Dezember durchgeführt. Ganz nach dem Motto"Schock deine Eltern-lies ein Buch" hatten seit den Herbstferien alle 6.Klässler die Aufgabe, ein Buch so zu lesen, dass sie es anschließend ihren Mitschüler/innen in der Klasse vorstellen konnten. Anschließend wurde jeweils ein Klassensieger ermittelt, der dann auch noch die Aufgabe bekam, einen fremden Text flüssig und betont lesen zu können.
In diesem Jahr nahmen für die Klasse 6a Kevalee Verlage, für die Klasse 6b Adil Hamidovic und für die Klasse 6c Aaron Feyand am Wettbewerb teil. Nach einer knappen Entscheidung stand die diesjährige Siegerin fest: Kevalee Verlage wird im nächsten Februar die Schule im Kreisentscheid vertreten. Wir gratulieren sehr herzlich!

Schüleraustausch mit Montargis 2011

05.12.2011

Geschenke zum Lesen überreichte Karl-Hermann Korfsmeier (l.) vom Partnerschaftskomitee den Gästen aus Frankreich. Die Lehrerinnen Bénédicte Pazola und Emilie Vidal fingen gleich mit dem Schmökern an.

"Die Weihnachtsmärkte und das Brot - Pumpernickel": Darauf hat sich Bénédicte Pazola, Deutschlehrerin aus Grevens französischer Partnerstadt Montargis, im Vorfeld am meisten gefreut. Seit Sonntagabend sie zum neunten Mal in Greven, zusammen mit ihren Kollegen Emilie Vidal und Régis Brulé - und 25 Schülern vom "Collège du Chinchon" sowie zwölf Schülern von "Le grand clos". Der Austausch findet mit der Anne-Frank-Realschule und der Justin-Kleinwächter-Realschule statt.

Nach der ersten Nacht bei ihren Gastfamilien wurden die Gäste am Montag von Bürgermeister Peter Vennemeyer und Prof. Dr. Karl-Hermann Korfsmeier in der Kulturschmiede begrüßt. "Nehmt ganz viele Erfahrungen mit nach Hause", wünschte Vennemeyer den französischen Schülern im Alter von elf bis 15 Jahren. Korfsmeier überreichte den Gästen Gedichte, Lieder und Geschichten für den Deutschunterricht. "Ich habe in meinem Keller, im Internet und in Geschäften gestöbert", verriet er.

In der kommenden Woche werden die Schüler aus Frankreich am Unterricht teilnehmen, auch Ausflüge nach Münster und Köln sind geplant. Am wichtigsten sei aber die Zeit in den Familien, sagt Bénédicte Pazola. "Wie man lebt, was man isst, was einfach typisch ist."

Hier finden Sie einen Bericht der Schülerin Michelle Bentien über den Schüleraustausch.

Fahrradcheck und Unfallbilder

13.11.2011

Ohne Licht am Fahrrad unterwegs? Das machen doch nur Armleuchter.

Bewusst setzt der Förderkreis der Justin-Kleinwächter-Realschule bei den derzeit laufenden "Licht an"-Aktionstagen auf klare Botschaften. Das Ziel der Elternvertreter ist so unmissverständlich wie einfach: Wer mit dem Rad zur Schule kommt, muss dafür sorgen, dass die Leeze technisch in Ordnung ist. Das gilt in der dunklen Jahreszeit auch und vor allem für das Licht.

Hilfestellung gibt es in dieser Woche unter anderem von Rainer Nieuwenhuizen, der von René Meiners (Tobi Rad-Manufaktur) unterstützt wird. Im Fahrradkeller der Schule nehmen sich die fahrbaren Untersätze der Kinder und Jugendlichen unter die Lupe und reparieren, was auf die Schnelle möglich ist. Was man beim Radfahren im Herbst alles falsch machen kann? Da fällt Nieuwenhuizen eine Menge ein: "Das geht los bei der Kleidung", sagt er. Die solle möglichst hell sein. Natürlich müssten Licht und Bremsen funktionieren. Batteriebetriebene Lichtanlagen hätten an Straßenrädern im Übrigen nichts verloren. "Die kann man zusätzlich benutzen, aber nicht als Hauptbeleuchtung."

Ute Bahn vom Förderkreis der JKR
ist überzeugt, dass sich der Aufwand lohnt: Die Statistik habe für das vergangene Jahr weniger Radunfälle in Deutschland dokumentiert. "Vielleicht haben wir so ein kleines bisschen dazu beigetragen", ist sie guter Dinge. Lehrkräfte, Eltern, Kreis, Polizei und alle örtlichen Fahrradhändler unterstützen die Aktion.

Die Stunde der Wahrheit folgt Ende November in Form einer Kontrolle durch die Polizei. Wer dann mit defekter Lichtanlage angetroffen werde, müsse mit einem Bußgeld rechnen. "Mehr Angebote kann man eigentlich nicht machen", verweist sie auf die rund zweiwöchige Aktion, die neben dem Fahrradcheck auch Sehtests, Schulstunden mit der Polizei, einen Fahrradreparaturkurs und einen Power-Point-Vortrag mit eindringlichen Bilder von Crash-Tests umfasst.

Zudem stellt der Kreis Steinfurt eine "Black Box" zur Verfügung, in der die Schüler ausprobieren können, wie es sich anfühlt ohne oder mit schlechter Beleuchtung auf der Straße unterwegs zu sein. Man sieht nicht nur schlechter, man wird auch selbst deutlich schlechter - sprich später - gesehen.

Beim Fahrradcheck gestern gab es in den ersten Schulstunden erstaunlich wenig zu bemängeln. "Die meisten Räder sind erstaunlich gut in Schuss", sagte Rene Meiners. "Aber das sind jetzt auch die jüngeren Jahrgänge. Die Älteren kommen nachher . . ."



Aktion "Licht an - Helle Köpfe gut zu sehen"

09.11.2011

In der dunklen Jahreszeit ist besonders eine funktionierende Lichtanlage am Fahrrad wichtig.


Die Fahrrad-Aktion "Licht an - Helle Köpfe gut zu sehen" wird aufgrund der positiven Resonanz im vergangenen Jahr mit einem erweiterten Angebot wiederholt. Auf Initiative des Förderkreises der Justin-Kleinwächter-Realschule wird die Aktion nach den Herbstferien in der Schule starten, heißt es in einer Pressemitteilung. Ziel ist es, die Verkehrssicherheit der Schüler zu verbessern, von denen etwa 200 täglich mit dem Fahrrad zur Schule kommen. Die Unfallstatistik zeigt, dass es sich bei 50 Prozent aller Unfälle mit Jugendlichen im Alter zwischen zehn bis 15 Jahren um Fahrradunfälle handelt.

Die Schule arbeitet mit der Polizei und dem ADFC Münster zusammen. Polizeihauptkommissar Dömer, zuständig für Verkehrsunfallprävention, begleitet die Aktion. Unterstützung kommt auch vom Kreis Steinfurt als Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW. So wird das Aufstellen einer "Black Box" ermöglicht, in der eine abendliche Straßenszene nachgestellt ist. Durch die Black Box und weiteres Anschauungsmaterial für den Unterricht wird die Bedeutung eines verkehrssicheren Fahrrads, insbesondere der funktionierenden Lichtanlage, deutlich gemacht. Wichtiger Bestandteil der Aktion ist der Fahrrad-Check. Diese Aufgabe übernimmt Rainer Nieuwenhuizen vom Greven Marketing, der für die Radstation verantwortlich ist. Er baut seine mobile Fahrrad-Werkstatt im JKR-Fahrradkeller auf und bietet zusätzlich einen kleinen Reparaturkurs mit Tricks und Tipps zur Selbsthilfe an.

Selbst etwas zu sehen, ist genauso wichtig wie gesehen zu werden. Deshalb wird auch ein Sehtest angeboten. Dazu setzt Edda Diepenbrock ein Autorefraktometer ein. Sie ist Augenoptikerin und Mutter einer JKR-Schülerin. Vielleicht gibt es auch einen Hörtest. Ein interessantes Angebot für die älteren Schüler ist ein Power -Point-Vortrag von Dr. Tim Hoger über Unfallursachen, in dem auch Crash-Tests gezeigt werden. Er wird außerdem im verdunkelten Raum verschiedene Fahrradbeleuchtungen zeigen.

Wie im vergangenen Jahr sind die Fahrradgeschäfte über die Aktion informiert; die Organisatoren hoffen auf Unterstützung durch vergünstigte Reparaturen bei Schüler-Rädern. Eine unangekündigte Fahrradkontrolle der Polizei Ende November schließt die Aktion ab. Im vergangenen Jahr wurden bei der Kontrolle nur wenige "Knöllchen" verteilt.


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