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Messe "Berufe begreifen" Expedition in die Berufswelt 04.06.2014



Über 300 Schüler

Am Mittwoch besuchten mehr als 300 Schüler der beiden Realschulen, der Marienhauptschule und der Johannesschule die Auflage, bei der sich 22 Unternehmen und Behörden präsentierten. Die Zahl der Aussteller ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen, inzwischen kratzt "Berufe begreifen" an der Kapazitätsgrenze: "Die Firmen haben heute ein großes Interesse daran, hier vertreten zu sein. Da muss man niemanden mehr überreden", freut sich Bürgermeister Peter Vennmeyer, der aber auch weiß, dass das vor allem daran liegt, das die Ausbildungsbetriebe mehr und mehr Schwierigkeiten bei der Besetzung ihrer Lehrstellen haben.

Firmenparcours

Wie bei einem Stationslauf klappern die Jugendlichen in Ruhe die Betriebe ab, lassen sich informieren und können praktische Aufgaben aus dem Arbeitsalltag mitmachen, dabei mit den Ausbildern und Personalern unverbindlich ins Gespräch kommen. Aufgeschlossen präsentierte auch Stefan Rölver von Gartenraum Schwarz aus Reckenfeld sein Tagesgeschäft, ließ die Jugendlichen immer wieder verschiedene Muster pflastern. Die beiden 14-jährigen Marvin und Jan konnte er dabei prompt an der richtigen Stelle mitnehmen.

Chance

Der eine hätte das Muster beinahe mit verbundenen Augen zu pflastern geschafft, der andere punktete mit räumlichem Denken – da tat sich sofort eine Chance auf: "Wir brauchen nicht nur Alphatiere im Betrieb und ein Meister verdient meist genauso gut wie einer, der studiert hat", versuchte der Diplom-Ingenieur die beiden Jungs für das Handwerk zu begeistern. Wenn das Talent spürbar sei, könne man über die eine oder andere Zeugnisnote hinweg sehen, sagt Rölver, der weiß, wie sehr das Handwerk insgesamt händeringend nach Nachwuchs sucht.

Konkurrenz

Doch bei rund 350 möglichen Ausbildungsberufen ist die Konkurrenz enorm. Renate Kaiser von der GFW : "Das ist geradezu unüberschaubar, deshalb ist das hier so wichtig, auch weil wir uns um lernstarke und lernschwache Schüler gleichermaßen bemühen und geschlechts- oder berufsspezifische Vorurteile ausräumen."

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