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Berufs-Informationstage der Volksbank Greven - 2010

Zum 28. Mal wurden in der Zeit vom 19. – 23.4.2010 die Berufs-Info-Tage der Volksbank Greven durchgeführt. Am 20.04.2010 besuchten die Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 9 unserer Schule diese Veranstaltung. Durch diese Informationsveranstaltung werden Hilfestellungen bei der Berufswahl gegeben. Auch in diesem Jahr standen wieder Referenten der verschiedenen Berufe aus dem handwerklichen, kaufmännischen und pflegerischen Bereich zur Verfügung.



Der langjährige Ausbildungsleiter Siegfried Stock eröffnete die Veranstaltungsreihe und konnte den Schüler/innen der Justin-Kleinwächter-Realschule wieder zahlreiche Referenten vorstellen.
Die Referenten gaben zunächst in der Informationsveranstaltung einen kurzen Überblick über die entsprechenden Ausbildungsberufe, Voraussetzungen und Weiterbildungsmöglichkeiten. Dem zweiten Teil der Veranstaltung wurde ein messeähnlicher Charakter gegeben. Hier standen den jeweiligen Referenten einzelne Stände zur Verfügung, um einerseits Informationsmaterial auszulegen und andererseits individuelle Fragen der interessierten Schüler/innen zu beantworten. Die Schüler konnten somit spezifische Fragen zu ihren eigenen Berufswünschen stellen.

In diesem Jahr konnten sich die Schülerinnen und Schüler bei Referenten aus folgenden Betrieben informieren:
Handwerkskammer MS
R+V Versicherung
Arbeitsagentur
Bundespolizei
Wirtschaftsschulen Steinfurt
Hildegardisschule, MS
Barmer GEK, Greven
Stadt Greven
Technische Schulen Steinfur
IHK MS
UKM Münster (Schule für Radiologie etc.)
Carl Nolte, Greven
Feuerwehr Greven
Bundeswehr
Gaststättenverband
Volksbank Greven




Zum Abschluss erhielten die Schüler/innen die Broschüre "Richtig bewerben", ein Ratgeber für Schulabgänger.



Berufspraktikum des Jahrgangs 9

Werkbank statt Schulbank
Schülerbetriebspraktikum an der Justin-Kleinwächter-Realschule


Das zweite Schulhalbjahr hat für die mehr als 120 Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen der JKR mit neuen und zunächst ungewohnten Aufgaben begonnen: Kein "Schulbankdrücken", sondern die Arbeit in einem Betrieb oder einer Firma, im Kindergarten, einer Werkstatt, Arztpraxis oder auf einer Baustelle. Drei Wochen lang konnten auf diese Weise die Schülerinnen und Schüler die Arbeitswelt erkunden und erste Einblicke in das Berufsleben erhalten.



Organisatorisch und inhaltlich gut vorbereitet durch die beiden Berufswahl-Koordinatoren der Schule, Frau Martina Leduc und Herrn Matthias Linemann, lernten die Schüler im Praktikum den Arbeitsalltag in den unterschiedlichsten Bereichen kennen, manch einer vorab mit durchaus gemischten Gefühlen. Doch diese Bedenken wurden schnell zerstreut. "Mir gefällt es hier sehr gut. Alle sind freundlich und beantworten geduldig meine Fragen", das hörten die betreuenden Lehrerinnen und Lehrer bei ihren Besuchen sehr häufig. Ob dieses Praktikum ein Baustein auf dem Weg zum richtigen Beruf war, wird die Zukunft zeigen. In jedem Fall konnten die Schülerinnen und Schüler wichtige Erfahrungen sammeln. Teamarbeit, Kommunikationsfähigkeit, ein freundliches Auftreten, sorgfältiges und überlegtes Arbeiten – dass es auf diese wichtigen Verhaltensweisen im Berufsleben ankommt, haben sie mit auf den Weg genommen.
Für einige Schülerinnen und Schüler gestaltete sich das Betriebspraktikum besonders erfolgreich: Sie können sich direkt im Sommer bei ihrer Praktikumsfirma als Auszubildende bewerben.



Assessment der 9. Klassen zur Berufswahlvorbereitung

Berufswahlvorbereitung wird an der Justin-Kleinwächter-Realschule seit vielen Jahren groß geschrieben. So ist das Assessment – ein Einschätzungsverfahren- zur Ermittlung eines persönlichen Fähigkeitenprofils - ein wichtiger Mosaikstein in diesem Projekt .
Zur Verbesserung ihrer beruflichen Orientierung nehmen alle vier 9er-Klassen der JKR an einem Einstellungstest besonderer Art, wie ihn mittlerweile viele Firmen durchführen, teil.
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" Zukunft fördern – vertiefte Berufsorientierung gestalten"

22.02.2009
Im Rahmen des Projektes
haben Schüler einem Kompetenzfeststellungsverfahren teilgenommen.
5000 € Fördermittel der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit
in Zusammenarbeit mit dem Ministerium sowie der Stiftung "Partner für Schule" haben diese Maßnahme ermöglicht.

Alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 haben erstmalig die Möglichkeit erhalten, Fähigkeiten, Stärken, Neigungen und Interessen hinsichtlich eines zukünftigen Berufswunsches festzustellen oder zu erkennen.

Auf einem Elternabend haben die Schüler ihre persönlichen Statements, ihre gefundenen Strategien auf dem Weg zu einer Ausbildung oder Inhalte zu einem bestimmten Berufsfeld eindruckvoll präsentiert. Ausbildungsbetriebe der Region wurden ebenfalls in den Präsentationen berücksichtigt.

Eine gelungene Veranstaltung am Ende einer 1. Etappe im Prozess der Berufswahlvorbereitung der JKR.

Wir sind stolz auf die Bilanz:

• 99% der Schüler nahmen an einem Auswertungsgespräch teil;

• 97% der Schüler hat einen Berufsbereich bearbeitet, der den Wünschen, Zielen und Kompetenzen entspricht;

• Über ein Drittel der Schüler haben für sich zusätzlich die Zielvereinbarung getroffen,
die schulischen Leistungen zu verbessern und die eigenen sozialen Kompetenzen weiterzuentwickeln.


Ein tolles Ergebnis!

"Partner für Schulen" zeichnet JKR aus 26.08.2008

Die JKR hat im Rahmen einer Ausschreibung der Stiftung "Partner für Schulen" Fördermittel für Maßnahmen des 8. Jahrgang bekommen mit dem Ziel, vertiefte Berufsorientierung zu fördern.
Die Urkunde kann man sich hier betrachten.


Peter Schmitz (ev. Jugendhilfe, v.l.), Matthias Linnemann und Martina Leduc (JKR), Marion Höing (ev. Jugendhilfe) und Ingo Krimphoff (stellv. Schulleiter JKR) stellen das Kompetenzfeststellungsverfahren bei einem Elternabend vor.




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JKR - Testschule für den Berufsnavigator im Kreis Steinfurt 22.09.2008

Clique wird Berufsberater

Leute, die jahrelang gemeinsam die Schulbank drücken, kennen sich sehr gut. Diese Erkenntnis nutzt der "Berufsnavigator" aus. Mit kleinen Handcomputern wird nach dem "Bauchgefühl" abgestimmt.

Soll man der besten Freundin gegenüber aufrichtig sein? Auch wenn ihr das nicht schmeichelt? Manchmal braucht’s da doch ein wenig Mut. Der war am Mittwoch gefragt an der Justin-Kleinwächter-Realschule. "Es ist wirklich wichtig, dass ihr das ehrlich bewertet", beschwor Gerhard Butke von der Firma "Berufsnavigator" die Neuntklässler. Und warnte davor, im Zweifel einfach das beliebte "durchschnittlich" zu wählen. Durchschnitt nützt nichts bei der Berufswahl. Da kommt’s auf die Talente an – und ein bisschen auf die Schwächen.


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"Zukunft fördern – vertiefte Berufsorientierung gestalten"

Im Rahmen des Projektes
haben Schüler einem Kompetenzfeststellungsverfahren teilgenommen.

5000 € Fördermittel

der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit
in Zusammenarbeit mit dem Ministerium sowie der Stiftung "Partner für Schule" haben diese Maßnahme ermöglicht.

Alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 haben erstmalig die Möglichkeit erhalten, Fähigkeiten, Stärken, Neigungen und Interessen hinsichtlich eines zukünftigen Berufswunsches festzustellen oder zu erkennen.

Auf einem Elternabend haben die Schüler ihre persönlichen Statements, ihre gefundenen Strategien auf dem Weg zu einer Ausbildung oder Inhalte zu einem bestimmten Berufsfeld eindruckvoll präsentiert. Ausbildungsbetriebe der Region wurden ebenfalls in den Präsentationen berücksichtigt.

Eine gelungene Veranstaltung am Ende einer 1. Etappe im Prozess der Berufswahlvorbereitung der JKR.

Wir sind stolz auf die Bilanz:

• 99% der Schüler nahmen an einem Auswertungsgespräch teil;

• 97% der Schüler hat einen Berufsbereich bearbeitet, der den Wünschen, Zielen und
Kompetenzen entspricht;

• Über ein Drittel der Schüler haben für sich zusätzlich die Zielvereinbarung getroffen,
die schulischen Leistungen zu verbessern und die eigenen sozialen Kompetenzen weiterzuentwickeln.


Ein tolles Ergebnis!





Berufe begreifen im Ballenlager

04.05.2010

Im Ballenlager konnten sich gestern Morgen mehr als 200 Schüler über Ausbildungsberufe informieren und erste Kontakte zu potentiellen Arbeitgebern knüpfen.


Elektroniker für Betriebstechnik. Schon mal gehört? Nein? Keine Sorge, denn den meisten der rund 220 Schüler, die sich gestern Morgen im Ballenlager informierten, ging es ähnlich. Aber ihnen konnte geholfen werden. Am Stand des Reckenfelder Unternehmens Luhns, das unter anderem Shampoo herstellt und abfüllt, verdeutlichten Torsten Wischnewski und seine Kollegen ganz anschaulich, was ein Elektroniker für Betriebstechnik so drauf haben muss. An einer selbst entwickelten Anlage, die den Shampooflaschen ansieht, ob sie etikettiert sind oder nicht, durften die Jungen und Mädchen in den Berufsalltag hineinschnuppern. "Wir bauen solche Anlagen selbst, passen aber auch gelieferte Anlagen an. Programmiert werden sie dann mit einem Laptop", erklärte er den jugendlichen Besuchern am Luhns-Stand. Die durften anschließend selbst Knöpfe drücken und zusehen, wie die Anlage auf ihre Programmier-Versuche reagierte.



Insgesamt 18 Ausbildungsbetriebe gewährten gestern im Ballenlager ähnliche Einblicke: Azubi-Klassiker wie Tischler, Gärtner, Friseurin oder Verkäufer im Einzelhandel waren ebenso darunter wie vergleichsweise neue und unbekanntere Berufsbilder. Ziel der zum sechsten Mal veranstalteten Berufs-Börse war es, Ausbildungsberufe vorzustellen und potientielle Azubis mit den entsprechenden Betrieben in Kontakt zu bringen.



Auch die Stadt Greven war vertreten: Der Wissensdurst von Verwaltungsfachangestellte in spe wurde ebenso gestillt wie der von Straßenwärtern oder Fachkräften für Abwassertechnik (BEG). "Wir als Stadt haben auch ein hohes Interesse an Auszubildenden, die Spaß an ihrer Aufgabe haben", sagte Bürgermeister Peter Vennemeyer. "Schmeckt schon anders als aus der Dose, was?" fragte er eine Mädchen-Truppe, die sich gerade bei Siggie Siemon über den Koch-Beruf informierte und dafür frische Ananas verkostete. Die Auswahl an Berufen und auch die Zugansgvoraussetzungen hätten sich in den zurückliegenden Jahren dramatisch verändert, berichtete der Verwaltungschef, der im Jahr 1975 die Realschule abgeschlossen hat.




Bernhard Hembrock, stellvertretender Landrat, nahm die Betriebe in die Pflicht, dem drohenden Fachkräftemangel zu begegnen. "In fünf oder sechs Jahren werden sich die Firmen bei den Schülern bewerben", prophezeite er. "Das Potenzial ist da, man muss zugreifen", verwies Renate Kaiser von der städtischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft GfW auf den beiderseitigen Nutzen der Veranstaltung. Nicht umsonst werde "Berufe begreifen" stets "gut angenommen von Schulen und Firmen". Dass dies so ist, freut auch GfW-Chef Stefan Deimann. Wenn es gelinge, Betriebe und passende Azubis zusammenzubringen, stärke man damit auch die lokale Wirtschaft.



Achtklässler der Justin-Kleinwächter-Realschule, der Johannesschule und der Marienhauptschule durchliefen gestern den Berufe-Parcour und versuchten sich dabei an ganz praktischen Aufgaben: ein Beet bepflanzen, Natursteine setzen, eine Statistik auswerten, mit einer Schlauchwaage eine Höhe übertragen. Die meisten Schüler hatten sichtlich Spaß an ihren Mini-Jobs. Was vielleicht auch daran lag, dass sie anschließend in den seltenen Genuss kamen, selbst Noten verteilen zu dürfen. Denn in einem individuellen Protokoll sollten die Jugendlichen mittels Schulnoten ihre jeweilige Präferenz für das jeweilige Berufsbild einordnen. Und wer ein "gut" oder "sehr gut" verteilte, tat gut daran, sich gleich über die geforderte Qualifikation zu informieren, oder - noch besser - direkt einen Termin mit dem Chef in spe auszumachen.





VON OLIVER HENGST, GREVEN



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