Am vergangenen Freitag waren sie endlich wieder da. Von ihren Eltern sehnsüchtig erwartet stiegen 25 Schülerinnen und Schüler der Klasse 6c und 15 Jugendleiter der JKR müde und mit Koffern voller Erlebnisse aus dem Bus. Begleitet wurden sie von der Klassenlehrerin Frau Wittler und dem Organisator der Fahrt, Herrn Klose.
Sechs Tage lang hatten die Kinder in unterschiedlichen Gruppen mit Kopf, Herz und Hand gelernt. In Ländergruppen erarbeiteten sie landeskundliche Kenntnisse und Gebräuche in Namibia, Vietnam, Russland, Palästina, Israel und Indien. Hier lag der Schwerpunkt auf den Lebensbedingungen von Kindern in diesen Ländern.
In Expertengruppen arbeiteten die Schülerinnen und Schüler in den Bereichen Trommeln, Akrobatik, Jonglage, Balance und Fakir.
Jeden Tag stand auch eine Einheit Skilanglauf auf dem Stundenplan, in der die tief verschneiten Wälder des Sauerlandes erkundet wurden.
Das straffe Programm mit acht Unterrichtsstunden pro Tag absolvierten die Schüler mit Bravour, immer unterstützt von eifrigen Jugendleitern, die im Rahmen dieses Lagers ihre JULEICA (Jugendleiterqualifikation) erwerben konnten.
Das Winterlager ist ein gelungenes Beispiel für die integrative Arbeit der JKR: Zehn russische Studierende aus Perm unterstützten die Jugendleiter und boten Landeskunde aus erster Hand. Die 85-jährige Oma Jansen nähte unermüdlich Kostüme für die Ländergruppen. Auch Kinder aus einer heiltherapeutischen Einrichtung nahe Osnabrück nahmen am Programm teil.
Am letzten Abend zeigten die Schüler dann in teilweise atemberaubenden Shows, was sie die Woche über gelernt hatten.
Diese Klassenfahrt wird sicher allen lange in Erinnerung bleiben!
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