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Die Justin-Kleinwächter-Realschule in der Presse

"GmbE"? Hinter diesem Kürzel, das so nah dran ist an der "Gesellschaft mit beschränkter Haftung", verbirgt sich die Schülerfirma der Gronauer Realschule. Und mit einem Augenzwinkern hat sie sich den Namen "Gesellschaft mit beschränkter Erfahrung" gegeben. Vor gut drei Jahren hat sie sich gegründet – als ein Fach im Wahlpflicht-Unterricht der neunten und zehnten Klassen. In einem umgewandelten Klassenraum verkaufen die Jugendlichen verschiedene Büromaterialien.

Doch das unternehmerische Wissen der 17 Schüler aus den beiden Stufen wächst stetig. "Was ist ein Businessplan? Welche Firmentypen gibt es? Und was darf ich überhaupt als 16-Jähriger, wenn ich zur Bank gehe?", fasst Betreuungslehrerin Andrea Preuß zusammen, welche Fragen der etwas andere Unterricht im Fach "Schülerfirma" beantworten will. Über eine Internet-Plattform sprechen sich die Schüler ab, organisieren die Einkäufe im Großhandel und richten Dienstpläne ein.

Eine 45-Minuten-Stunde ist dafür viel zu knapp. Daher verabreden sich die Nansen-Gesellschafter und ihre Lehrerin zu Samstags-Workshops. Im sechsstündigen Seminar bekommen die Fenster des Verkaufsraums eine neue Deko oder die Werbematerialien werden überarbeitet.

Schüler für die Wirtschaft zu begeistern – diese Idee haben viele Einrichtungen für sich entdeckt. Gerade erst hat die Justin-Kleinwächter-Realschule in Greven ihre "Schoolindustries" eröffnet: Die 27 Schüler schmeißen den Schulkiosk und bringen gesundes Essen in die Pausen.

Damit es auch mit der Betriebswirtschaft hinter dem Tresen klappt, haben sie mit Experten von der IHK, einem Bänker und einem Rechtsanwalt gesprochen. Eine Krankenhausküche ist Geschäftspartner. Damit alles hygienisch abläuft, gab es auch ein Gespräch mit Lebensmittelkontrolleuren. Praxis pur. Klar, dass die Eröffnung da im professionellen Stil gefeiert wurde.


Grevener Realschüler versorgen ihre Mitschüler mit Pausenbrötchen und mehr.
(Foto: Monka Gerharz)


Ähnliche Modelle gibt es auch an vielen Berufskollegs. An der münsterischen Anne-Frank-Schule bekochen die angehenden Hauswirtschafterinnen ihre eigenen Mitschüler. Anderswo versorgen Banken und Stiftungen Schulklassen mit Material, damit sie in Planspielen eine fiktive Firma gründen können.
"Unternehmerwissen kommt in dieser Form im Unterricht nicht vor", sagt der Gronauer Schulleiter Bernhard Patte. Hier und da streifen einige Fächer das Thema. Richtig intensiv könnten Schüler das Wirtschaften in der Schülerfirma lernen.

Das Ziel, schwarze Zahlen zu schreiben, ist nur eins von vielen. Wer Mitarbeiter der Schülerfirma werden möchte, muss sich in einem Vorstellungsgespräch bewähren. Einmal musste Lehrerin Andrea Preuß sogar zum äußersten Mittel, der Kündigung, greifen, weil ein Mitschüler so gar nicht mehr im Sinne der gemeinsamen Sache unterwegs war. Gleichzeitig legt die Firma Talente an den Tag. Viele kreative Köpfe kümmern sich um die Werbung. "Und es gibt auch Schüler, die sich zu Organisationstalenten entwickeln."

"Hier kann man selber was machen", bringt Laura Beckmerhagen ihre Motivation auf den Punkt. Sie ist eine der beiden Geschäftsführerinnen der Firma. Die anderen sagen über sie, sie sei eine gute Anführerin. "Und wenn man was selber macht, behält man es besser", pflichtet ihr Kollegin (und Mitschülerin) Nina Weßeling bei. Seitdem sie Teil der "Nansen GmbE" sind, haben sie allerdings auch einen riesigen Respekt gegenüber echten Unternehmern, sagt Julia Fischer. Sie könne sich selbst nicht so recht vorstellen, irgendwann eine eigene Firma zu eröffnen. Aber Mitreden – zum Beispiel im Betriebsrat – das wäre etwas für die 16-Jährige.

Ein solches Gremium braucht die Gronauer Schülerfirma allerdings nicht. Hat jemand seinen Dienst verschlafen oder eine Rechnung nicht bezahlt, wird die Angelegenheit in der großen Runde direkt geklärt. Auch ein Teil der Erfahrung, die die "Nansen"-Gesellschafter gesammelt haben. Die Zeit für einen neuen Firmennamen ist aber noch nicht reif. Das Kürzel "GmbE" lässt ja auch noch eine andere Auflösung zu: Gesellschaft mit ein bisschen Erfahrung.

VON MICHAELA TÖNS

URL: http://www.westfaelische-nachrichten.de/lenz/lenz_thema/?em_cnt=203880&em_loc=1090

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Realschüler gründen eine Firma
Von Michael Hagel am 6. Februar 2008 17:55 Uhr
GREVEN "JKR-Schoolindustries GbR" - das klingt schon sehr geschäftsmäßig. Und es klingt englisch. Die Wirtschaftssprache unserer Zeit.

Die Geschäftsführung (v.l.):
Christian Ottenjann, Mailin Grotke
und Maximilian Meibeck.
Foto: Hagel
"Das ist doch modern", sagt Mailin Grotke (16), Mitglied der Geschäftsführung, auf die Frage, warum es ausgerechnet ein englischer Firmenname sein musste. Modern ist auch die Idee der 27 Schülerinnen und Schüler der Justin-Kleinwächter-Realschule: Sie gründeten ihre eigene Firma. "Wirtschaft ist ein attraktives Thema", sagte Schulleiterin Elke Steimann gestern bei der Präsentation der Geschäftsidee. "Wir haben hier hochmotivierte Schüler, die lange auf diesen Moment hingearbeitet haben."


Anregung

Genau seit Oktober 2007. Seinerzeit begannen die Jugendlichen der Klassen 8 bis 10 - angeregt durch einen Besuch des so genannten "Go to school"-Trucks - damit, ihre Idee von einer ebenso gesunden wie preisgünstigen Pausenversorgung in die Tat umzusetzen. Unter der Anleitung ihrer Lehrer Jörg Klose und Thomas Kalthoff sicherten sie sich die Mitarbeit der Seniorexperten Heinz-Jürgen Schölzke (Ex-Volksbankvorständler) und Josef Lambrecht (IHK) sowie weiterer Fachleute. Sie gewannen Volksbank und Sparkasse als Sponsoren und holten als Lebensmittellieferanten die Bäckerei Borgmann, den Super-Biomarkt sowie das Krankenhaus mit ins Boot.

Als Rechtsform wählten die Schüler die GbR (siehe Infokasten). Sie ließen sich von einer Werbegrafikerin ein schickes Logo entwerfen und strukturierten ihr kleines Lebensmittelunternehmen praxisnah durch. So gibt es die Bereiche Marketing, Einkauf, Verkauf, Buchhaltung, Assistenz der Geschäftsführung und Geschäftsführung.

Pilotcharakter

Gestern morgen bei der Eröffnung gingen gleich die ersten Mehrkornbrötchen mit Käse und Salami über den nagelneuen Tresen. Weil diese Firmengründung für Greven eine Art Pilotcharakter besitzt, waren Bürgermeister Peter Vennemeyer (SPD) sowie etliche Verwaltungs- und Geschäftsleute gekommen. Und sie waren schwer angetan. Vom Pioniergeist ebenso wie von der Idee an sich. Schulleiterin Elke Steimann: "Vielleicht sind unsere JKR-Schüler ja die Unternehmer von morgen."

Realschule lädt zum Tag der offen Tür

Greven. Am kommenden Samstag lädt die Justin-Kleinwächter-Realschule in Greven zum "Tag der offenen Tür" ein. Die Veranstaltung beginnt um 10 Uhr in der Mediothek mit einem kurzen Begrüßungsprogamm und endet gegen 12 Uhr.

Die Schüler der vierten Grundschulklassen und deren Eltern bekommen an diesem Morgen Gelegenheit, das facettenreiche Schulleben zu entdecken und die Räumlichkeiten kennen zu lernen. Lern- und Mitmachstationen laden die Schüler zu Aktitiväten ein – ob in Naturwissenschaften, in Musik, Kunst oder Sport.

Darüber hinaus wird das Förderprogramm der Schule, die Übermittagsbetreuung, das Laptop-und Musikprojekt mit den jeweiligen Kooperationspartnern vorgestellt. Außerdem informiert die Schulleitung unter anderem über das erweitere Angebot im Fremdsprachenbereich um das Fach Spanisch.

Schüler, Eltern und Lehrer der JKR freuen sich auf die Besucher, heißt es in der Presseinfo. Für einen Imbiss sorgt die zukünftige Schülerfirma "JKR-Schoolindustries".


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Eine "Familie" mit 60 Kindern

Das Betreuungsteam für "13plus" unter der Leitung von Gertrud Beusker.

Greven. "An der Justin-Kleinwächter-Realschule ist die Übermittagsbetreuung 13 plus nicht mehr wegzudenken. Wie groß der Bedarf ist, zeigt die Teilnehmerzahl, die auf 60 Kinder angewachsen ist", heißt es jetzt in einer Pressemitteilung der Schule. Durch die veränderten Familienstrukturen und die sich daraus ergebenen veränderten Lebenssituationen von Kindern und Jugendlichen sei ein verlässliches dauerhaftes Betreuungsangebot von Schule immer wichtiger geworden.
"Als Teil des Förderkonzeptes der J K R können Schüler der Klassen 5 und 6 bereits seit dem Schuljahr 2001/2002 an der Übermittagsbetreuung 13 plus teilnehmen. Seit diesem Schuljahr ist das Angebot erweitert", so die Mitteilung. Die pädagogische Leitung liege in den Händen der Sozialpädagogin Gertrud Beusker. Sie sei verantwortlich für die Hausaufgabenbetreuung, die Einteilung der Schülergruppen und die Einsetzung des pädagogischen Personals. Die Erzieherin Frauke Kösters kümmere sich um die pädagogische Gestaltung des Freizeitbereichs und um die Essensausgabe. Unterstützt würden die beiden Frauen von zwei Lehramtsanwärtern, drei Lehramtsstudenten, einer Fachkraft der Stadt Greven, sowie Betreuungshelfern aus den Klassen 10 der JKR.

"Von 12.25 Uhr bis 15.45 Uhr werden die Kinder in der Schule betreut. Nach Einnahme des warmen Mittagessens in der neuen Mensa, das täglich frisch vom Maria-Josef-Hospital angeliefert wird, erfolgt die Hausaufgabenbetreuung in Kleinstgruppen. Nach Beendigung der Hausaufgaben können die Schüler unter Anleitung weiter üben, an einem organisierten Freizeitangebot teilnehmen oder sich selbst unter Aufsichtbeschäftigen. Auch das Lerncenter in der Mediothek wird von den Schülern gerne genutzt. Hier können sie in Büchern oder im Internet zu bestimmten Aufgaben recherchieren, Texte am Computer schreiben und auch ausdrucken. Zum Schmökern und Entspannen bei einem Hörspiel lädt die Bücherecke ein. Darüber hinaus bietet das Beratungslehrerteam der JKR den Kinder Unterstützung an", heißt es in der Mitteilung.
Hoch im Kurs vor allem bei den Jungs: Der Kickertisch
Das Angebot an Freizeitaktivitäten sei vielfältig: Ihren Spaß am Weben hätten beispielsweise Alina, Meike und Norina entdeckt. "Zu Hause habe ich keinen Webrahmen, und es macht Spaß, etwas zu machen, was ich hinterher gebrauchen kann", sagt Alina aus der Klasse 6 c.
Am Kickertisch träfen sich Dorjan, Markus, Luis und Nico. "Hier finde ich immer jemanden, der mitspielt", meint Marcus, und Nico ergänzt: "So können wir auch Turniere spielen."

Träger des 13 plus-Programms sei der Förderkreis der JKR e.V. unter dem Vorsitzenden Bernhard Goldbeck. Kooperationspartner sind das Maria-Josef-Hospital sowie das Ministerium für Jugend Schule und Kinder, das das Ganztagsangebot finanziell unterstützt.

Die Kreissparkasse Steinfurt übernimmt die Auswahl und Ausbildung der Schüler für die Aufgabe als Betreuungshelfer.


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26 junge Franzosen sagen "Bonjour"


Auf die deutsch-französische Freundschaft in Greven: Auch unter den Lehrern der beiden Schulen sind herzliche Freundschaften entstanden.


Greven. Seit 25 Jahren kommen sie nach Greven – "und zwar ununterbrochen", wie Christa Rühland, der "gute Geist" des Schüleraustausches an der Justin-Kleinwächter-Realschule, betont. Gestern wurden wieder 26 Jungen und Mädchen aus Montargis vom Stellvertretenden Bürgermeister Prof. Karl-Hermann Korfsmeier begrüßt. Zwölf Tage werden sie Deutschland und die Deutschen erleben – unter anderem den Gasometer in Oberhausenund natürlich den Weihnachtsmarkt in Münster.


VON MONIKA GERHARZ, GREVEN

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Trimm-Pfad für JKR

Greven. Eine personelle Veränderung ergab sich beim Förderkreis der Justin-Kleinwächter-Realschule. Adelheid Micke übergab das Amt nach langjähriger Ausübung an Ute Bahn. Sie wird sich aber weiterhin um das Laptopprojekt der JKR kümmern.

Ansonsten bleibt im Vorstand alles beim Alten. Vorsitzender ist weiterhin Bernhard Goldbeck. Barbara Casper ist Schriftführerin.
Dem Förderkreis verdanken die Schüler der JKR zahlreiche Anschaffungen, wie zum Beispiel eine Musikanlage. Auch pädagogische Maßnahmen werden finanziert. Autorenlesungen, Tage religiöser Orientierung und das Französischprogramm DEFF sind unterstützt worden. "Im kommenden Schuljahr soll ein Trimm-dich-Pfad mit Hilfe des Förderkreises erstellt werden", heißt es in einer Mitteilung.


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Fit für die Jugendarbeit

Beim "Zirkus der Kulturen" wurden Schüler der Justin-Kleinwächter-Realschule zu Jugendleitern ausgebildet.

Greven. Auch in diesem Jahr wurden im Rahmen des Projektes "Zirkus der Kulturen" Schülerinnen und Schüler der Justin-Kleinwächter-Realschule zu Jugendleitern ausgebildet. 14 Schüler der Jahrgangsstufe 9 und 10 wurden an zwei Wochenenden von Jörg und Axel Klose auf die Betreuung jüngerer Schüler vorbereitet. In Fürstenau konnten sie dann das Gelernte mit den Fünftklässlern der dortigen Gesamtschule und der Justin-Kleinwächter-Realschule während des fast zweiwöchigen Zirkusprojektes anwenden und vertiefen. So bereiteten sie mit den Schülern projektorientierte Themen vor, unterstützten die sportlichen Aktivitäten, organisierten und begleiteten eine Nachtwanderung und veranstalteten Lagerabende. Der Jugendleiterschein wird bundesweit anerkannt und berechtigt Jugendliche zu ehrenamtlicher Mitarbeit in Vereinen, kirchlichen Organisationen und nicht zuletzt – vor allem interessant für die Schüler der JKR – zur Mitarbeit in der Übermittagsbetreuung. Jörg Klose zeigte sich sehr zufrieden mit dem Engagement der Schüler und freut sich schon auf die nächsten beiden Projekte in diesem Schuljahr. Die Jugendleiter können sich im Winterlager in Mollseifen (Sauerland) und im Sommerlager, das wahrscheinlich in Greven stattfinden wird, erneut engagieren. Finanziell unterstützt wir des Projekt von der Kreissparkasse.



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Richtig mit dem Bus fahren will gelernt sein
Auch in diesem Schuljahr wurden die neuen Schüler der Klassen 5 der Justin-Kleinwächter-Realschule in einer Projektwoche zum Thema "Lernen lernen" wieder in ihre neue Schule eingeführt. Ein wichtiger Baustein der Projektwoche ist das Bustraining. So ist es vor allem für die Kinder, die ab jetzt mit dem Schulbus ihre Schule erreichen, wichtig zu erfahren, wie sie sich im Bus und an der Bushaltestelle zu ihrer eigenen Sicherheit und der Sicherheit anderer verhalten müssen. Das Bustraining wurde, wie schon in den Jahren zuvor, von der Firma Weilke durchgeführt.

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Zwei Pauker sagen tschüss
Irene Raberg und Albert Stakenkötter wurden jetzt mit einem festlichen Dinner verabschiedet.


Greven. Einen letzten Schultag besonderer Art durften die altgedienten Pädagogen der Justin-Kleinwächter-Realschule, Irene Raberg und Albert Stakenkötter, jetzt erleben. Nachdem die Schüler am letzten Schultag vor den großen Ferien "Lebewohl" gesagt hatten, verabschiedeten sich nun die Kollegen mit einem festlichen Candlelight-Dinner in der Schülerbücherei von ihnen.

Irene Raberg unterrichtete seit 1975 die Fächer Englisch und Biologie, zunächst an der Städtischen Realschule Greven. 1978 setzte sie ihre Tätigkeit an der neugebauten Realschule an der Teichstraße fort. Albert Stakenkötter kam mit den Fächern Deutsch und Geschichte 1978 an die spätere JKR. Er unterrichtete außerdem die Fächer Chemie und Physik, kümmerte sich intensiv um die Berufswahlvorbereitung und war langjähriger Begleiter des Frankreichaustausches.

Schulleiterin Elke Steimann begrüßte die Festgesellschaft, unter ihnen ehemalige Kollegen und die früheren Schulleiter Dieter Peters und Gerd Henning. In ihrer Rede hob Steimann das besondere Engagement und die Zuverlässigkeit der beiden Kollegen hervor und bedankte sich für ihren langjährigen Einsatz.

"Lehrbuch, Rotstift und Klassenbuch kommen jetzt in die Schultüte zurück", stellten Gabriele Schönstädt und Henner Beusker in ihrem Sketch fest und verdeutlichten so das Ende der Schulzeit von Raberg und Stakenkötter.

Mit einem Blumenstrauß und der Überreichung der Urkunde entließ Steimann die beiden Pädagogen in ihren wohlverdienten Ruhestand.


URL: http://www.westfaelische-nachrichten.de/lokales/kreis_steinfurt/greven/?em_cnt=99116&em_loc=137

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Mit manchen Mängeln wird man leben müssen


Greven. Vor rund vier Wochen hat die Schulpflegschaft der Justin-Kleinwächter-Realschule (JKR) vermeintliche Missstände an der Schule öffentlich kritisiert, die Stadtverwaltung hatte die dabei erhobenen Vorwürfe umgehend zurückgewiesen.

Kürzlich trafen sich Vertreter von Schulleitung, Schulpflegschaft und Lehrerkollegium der Realschule mit Vertretern der Stadtverwaltung beim Bürgermeister, um die Situation zu besprechen. Bürgermeister Peter Vennemeyer bezeichnete das Gesprächsklima als "offen und konstruktiv". Beide Seiten hätten ihre Standpunkte deutlich gemacht, und man habe sich auf gemeinsame Ergebnisse verständigt.

Die Justin-Kleinwächter-Realschule erhält ab dem neuen Schuljahr vier neue Klassenräume, die vom Hauptschul-Gebäudeteil abgetrennt werden sollen.

Einig waren sich die Vertreter der Schule und der Stadt, dass es Unzulänglichkeiten im Pavillon, bei der küchentechnischen Ausstattung der Essensausgabe und mit dem zu kleinen Schulhof gibt. Jedoch könne die Stadt Investitionen für die Lösung dieser Probleme aufgrund der schlechten Haushaltslage mittelfristig nicht in Aussicht stellen, erklärte Vennemeyer.

Die Vertreter der Schulpflegschaft erklärten, dass die Probleme bei der Essensausgabe gelöst werden müssen, da sie so den gesetzlichen Bestimmungen nicht genügen dürften. Gleichzeitig machten sie darauf aufmerksam, dass in der Vergangenheit erhebliche Investitionen in der Justin-Kleinwächter-Realschule durch Sponsoring durchgeführt worden sind. Man bot für die Zukunft an, kreativ mit Hilfe von Eltern und Sponsoren Verbesserungen im Schulumfeld zu erreichen.


URL: http://www.westfaelische-nachrichten.de/lokales/kreis_steinfurt/greven/?em_cnt=52714&em_loc=137

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